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Innenverteidiger bei Bayern: 1. FC Köln plant mit van Buyten

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Trotz seines Alters von 36 Jahren war Daniel van Buyten (links) - hier gegen Augsburgs Sascha Mölders - bei den Bayern immerhin noch die Nummer drei in der Innenverteidigung.Foto: AP/dpa
Daniel van Buyten, dessen Vertrag beim FC Bayern ausläuft, hat sich offenbar mit den Kölnern auf einen Einjahresvertrag mit Option geeinigt. In Köln könnte er der Abwehr mit seiner Robustheit, Kopfballstärke und Routine helfen. Von
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Zweieinhalb freie Tage gab es für die FC-Profis zur Belohnung für den 99-Prozent-Aufstieg. Erst am heutigen Nachmittag steht die erste, leichte Übungseinheit an. Während die Stammkräfte nur eine lockere Einheit durchführen, werden die übrigen Spieler Torabschlüsse üben.

Diesbezüglich hapert es beim Liga-Primus nach wie vor. Gegen Union verwandelte Patrick Helmes zwei ruhende Bälle, indem er vom Elfmeterpunkt traf und einen Freistoß direkt einschoss. Verständlich, dass man für die Bundesliga einen zuverlässig treffenden Strafraumstürmer sucht.

Was einen zusätzlichen Innenverteidiger mit Gardemaß und Erfahrung anbelangt, ist man offenbar fündig geworden. Daniel van Buyten, dessen Vertrag beim FC Bayern ausläuft, hat sich offenbar mit den Kölnern auf einen Einjahresvertrag mit Option geeinigt. Der 36-Jährige, der ablösefrei ist, war in dieser Saison beim Weltpokalsieger die Nummer drei hinter Jerome Boateng und Dante. Dennoch wurde er in jedem dritten Bundesligaspiel sowie in zwei Begegnungen der Champions League eingesetzt. In Köln könnte er der Abwehr mit seiner Robustheit, Kopfballstärke und Routine helfen und hätte es gleichzeitig nicht weit in seine belgische Heimat.

Ostermontag gegen Bochum

Während das noch Zukunftsmusik ist, geht es für den 1. FC Köln am Ostermontag gegen Bochum darum, die Bundesligarückkehr zu 100 Prozent perfekt zu machen. Erst nach dem Erfolg ist innerhalb des Vereins das selbstauferlegte Feierverbot beendet. In Berlin durfte nur der FC-Kapitän schon einmal für die Aufstiegsfeier den Bier-Test machen, allerdings unfreiwillig. Miso Brecko musste zusammen mit dem eingewechselten Yannick Gerhardt zur Dopingkontrolle. Während der junge Bursche schnell seine Probe abgeben konnte, benötigte der Slowene ebenso wie die beiden Union-Spieler zahlreiche Gläser Bier, bevor sie konnten. "Da wurde es immer lustiger im Kontrollraum", beschrieb ein Beobachter die Szene.

Auf der Heimreise im Mannschaftsbus ging es dagegen ruhig zu. Zwar wurden an einer Raststätte einige Flaschen Bier gekauft, doch diente der Gerstensaft eher als Nervennahrung und zur Beruhigung nach dem anstrengenden Kampfspiel sowie als Schlummertrunk für die Fahrt durch die Nacht.

Relegationsplatz ist sicher

Nachdem der Relegationsplatz den Kölnern seit dem Wochenende sicher ist, würde ein Sieg gegen Bochum alle Zweifel an der Bundesligarückkehr zerstreuen. Ein Remis würde nur dann den Aufstieg sichern, wenn am Ostersonntag Fürth das Verfolgerduell in Paderborn gewinnt. "Auf diese Rechnereien lassen wir uns nicht ein. Wir wollen den fünften Sieg in Folge, um am Ende auch Tabellenerster zu sein. Dann würden wir die Meisterschale bekommen, die zwar von manchen despektierlich als Radkappe bezeichnet wird, mit der man aber gegenüber den Fans etwas zum Vorzeigen hat", sagte Jörg Schmadtke.

Diese Trophäe würde ein DFL-Vertreter den Kölnern im letzten Heimspiel gegen den FC St. Pauli oder, wenn die Entscheidung erst am letzten Spieltag fallen sollte, dann beim FSV Frankfurt übergeben. In dieser Woche wird entschieden, ob nach dem St. Pauli-Spiel eine große Fete im Stadion steigt. Alternativ würden am letzten Spieltag ein Public Viewing in der Arena und ein Musikprogramm angeboten, bis die Mannschaft aus Frankfurt zurückgekehrt wäre.

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