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Explosion durch Gasleck: Fünf Tote nach Wohnhauseinsturz in Norditalien

Mitten in der Nacht erschütterte eine Explosion ein Dorf in Ligurien und lies ein Wohnhaus einstürzen.

Mitten in der Nacht erschütterte eine Explosion ein Dorf in Ligurien und lies ein Wohnhaus einstürzen.

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dpa

Savona -

Mindestens fünf Menschen sind bei einer verheerenden Explosion in einem vierstöckigen Wohnhaus in Norditalien ums Leben gekommen. Durch die Wucht der Detonation sei gegen 3.00 Uhr morgens das gesamte Gebäude in sich zusammengefallen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Den Behörden zufolge könnte ein Gasleck das Unglück in Arnasco nahe der ligurischen Hafenstadt Savona verursacht haben.

Zwei der Opfer hätten Jacken angehabt, was darauf schließen lasse, dass sie durch das Anschalten des Lichts die Explosion auslösten. Zuvor war offenbar massiv Gas ausgeströmt, das sich in den Räumen ausbreitete.

Bei den Todesopfern handelt es sich um vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 49 und 76 Jahren. Eine etwa 50-jährige Frau wurde schwer verletzt und schwebte in Lebensgefahr. Weitere Menschen würden nicht vermisst, meldete Ansa unter Berufung auf die Rettungskräfte.

Teams der Feuerwehr hatten in der Nacht unter anderem mit Spürhunden nach Überlebenden gesucht, jedoch konnten sie fünf Bewohner nur noch tot bergen. „Ich habe so etwas noch nie gesehen, das kennt man nur aus Filmen“, sagte Bürgermeister Alfredo Gallizia. In mehreren Nachbargebäuden seien durch die Wucht der Explosion Fenster zu Bruch gegangen.

Bei dem eingestürzten Gebäude handele es sich um ein etwa 100 Jahre altes Steinhaus, hieß es weiter. Es sei völlig zerstört worden. (dpa)