Bonn
Nachrichten und Bilder zu allen Ereignissen aus Bonn, dem Siebengebirge und dem Umland

Vorlesen
0 Kommentare

Barsoi-Nachwuchs: Lieblingsbeschäftigung: schlafen

Erstellt
Stolz auf den Nachwuchs: Das Züchterehepaar Rosemarie und Peter-Josef Euskirchen aus Bad Honnef. Foto: Klodt
Neun kleine Barsoi-Welpen liegen in der Wurfkiste und gehen ihrer derzeitigen Lieblingsbeschäftigung nach: Sie schlafen. Mutter Anjewska vom Euskirchenhof bewacht ihre Kleinen von der daneben stehenden Couch aus. Von
Drucken per Mail
Bad Honnef

Neun kleine Barsoi-Welpen liegen in der Wurfkiste und gehen ihrer derzeitigen Lieblingsbeschäftigung nach: Sie schlafen. Mutter Anjewska vom Euskirchenhof bewacht ihre Kleinen von der daneben stehenden Couch aus und beschnüffelt Besucher erst einmal sorgfältig, bevor sie den Weg an die Kiste freigibt.

Dadyboy, Tulpe, Goldy, Krönchen, Rose, Fleckchen, Daisy, Blümchen und Lilie heißen die Welpen mit ihrem „Arbeitsnamen“, für die zum Teil auch mit den künftigen Herrchen und Frauchen noch nach Namen mit dem Anfangsbuchstaben „B“, als zweiter Wurf aus dem Euskirchenhof im Schmelztal, gesucht werden muss.

Das ist die zweitliebst Beschäftigung der Barsoi-Welpen: fressen. Hundemutter Anjewska vom Euskirchenhof nimmt’s gelassen.
Das ist die zweitliebst Beschäftigung der Barsoi-Welpen: fressen. Hundemutter Anjewska vom Euskirchenhof nimmt’s gelassen.

Nach ihrem ersten Zuchterfolg im Jahr 2009 – aus diesem Wurf stammt Anjewska vom Euskirchenhof – haben sich Rosemarie und Peter-Josef Euskirchen ein zweites Mal der Aufgabe gestellt, Barsoi-Nachwuchs zu züchten. Ende August ging die Reise für zehn Tage nach Finnland, wo Coverdale's Kipketer, ein finnischer Champion, auf seine – oder die seiner Züchter – „Auserwählte“ wartete. Nicht nur die Hunde verstanden sich prächtig, auch die Züchterehepaare schlossen Freundschaft und so steht schon bald Besuch aus Finnland ins Haus, der sich die Welpen anschauen möchte.

„Vier Stunden vor der Rückfahrt mit der Fähre habe ich mir beim Schießen der letzten Fotos noch einen Muskelfaserriss zugezogen“, sagte Rosemarie Euskirchen, „und das war wirklich schmerzhaft.“ Ende September ergab die Ultraschalluntersuchung, dass Anjewska trächtig war und am 1. November kamen die Welpen zur Welt.

„Anjewska ist eine sehr liebevolle Mutter“, merkte Peter-Josef Euskirchen an, „sie geht regelmäßig in die Wurfkiste und säugt die Kleinen.“ Wenn die „Milchbar“ eröffnet ist, kommt Leben in die Kleinen und sie wuseln sich an die Zitzen und gehen dann ihrer derzeit zweitliebsten Beschäftigung nach: sie fressen. Lustig wird es, wenn sie dann welpengerecht ans Spielen kommen. Da wird übereinander geklettert, sich gegenseitig abwechselnd in die kleinen Lefzen oder Bäuche gezwickt und ganz gefährlich sieht es aus, wenn sie ihre Schnäuzchen ineinander verkeilen. Da wirkt noch nicht die Sanftheit, Ruhe und Gelassenheit der Barsois mit, derentwegen sich Rosemarie Euskirchen schon vor vielen Jahren dieser Rasse verschrieben hat. Aber sie haben ja auch noch Zeit, große Hunde zu werden. Mit fünf Wochen durften sie raus auf das Grundstück und im Freien anfangen zu toben sowie ihre „Großeltern“ und „Tante“, die großen Vierbeiner, kennenlernen.

Neben der Abnahme durch den Deutschen Windhundzuchtverband sind auch bei Würfen über acht Welpen noch zwei Tierarztuntersuchungen vorgeschrieben, damit alle gesund, munter und artgerecht aufwachsen können.

„Wenn die kleinen Hunde dann an ihre neuen Besitzer abgegeben werden können, trifft uns zwar ein wenig der Abschiedsschmerz, aber dann haben wir jede Menge Arbeit weniger“, sind sich Peter-Josef und Rosemarie Euskirchen einig.

Anzeige
Tipps für Ausflüge
Der Klassiker: der Alte Zoll. Gleich neben der Universität können die Besucher den Ausblick auf die rechte Rheinseite genießen.

Endlich Sonne! Wir zeigen in unseren Bilderstrecken schöne Biergärten aus Köln, Bonn, Rhein-Sieg und aus Rhein-Berg.

Rundschau auf dem iPad
Kleinanzeigen
Rundschau-Service
FACEBOOK