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Bilanz: Alle 100 Sekunden wird 112 gewählt

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1080-mal wurden die Feuerwehr im Kreisgebiet 2012 zu Brandeinsätzen gerufen. Hier bekämpfen Alfterer Blauröcke einen von mehreren Strohmietenbränden.  Foto: Kehrein
Alle 100 Sekunden geht in der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises, rein rechnerisch, ein Notruf ein. Dann heißt es: Scharf analysieren und schnell reagieren. Für das Jahr 2012 wurden jetzt Zahlen zu Brandeinsätzen, Unfällen und Krankentransporten veröffentlich.
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Rhein-Sieg-Kreis

Sehr aussagekräftig ist eine Zahl, die deutlich macht, wie in der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises umgeschaltet und ein neuer Fall angegangen werden muss: Alle 100 Sekunden geht dort, rein rechnerisch, eine Meldung aus der Bevölkerung über Notruf 112 oder durch automatische Gefahrenmeldeanlagen ein. Dann heißt es: Scharf analysieren und schnell reagieren.

Für das gerade abgelaufene Jahr 2012 wurden folgende Zahlen vorgelegt: 38 700 Einsätze für die Rettungswagen, 17 700 mit dem Notarztwagen, 35 000 Krankentransporte. 1080-mal wurde die Feuerwehr zu Brandeinsätzen rausgeschickt, 3500-mal mussten eingeklemmte Personen nach Unfällen aus ihren Fahrzeugen befreit werden.

Um diese vielen Einsätze stemmen zu können, muss eine ausreichende Anzahl an Helfern zur Verfügung stehen. Und das sind 140 hauptamtlich beschäftigte Personen bei den 19 kommunalen Feuerwehren und den beiden Werksfeuerwehren. Hinzu kommen etwa 3500 ehrenamtliche Helfer bei den Freiwilligen Feuerwehren der Städte und Gemeinden. Sie sind kreisweit so organisiert, dass durchschnittlich acht Minuten nach Alarmauslösung durch die Leitstelle die ersten neun Einsatzkräfte und fünf Minuten danach nochmals 13 Helfer die Einsatzstelle erreichen.

Beachtlich ist auch der Fuhrpark: Im gesamten Kreis stehen 600 Einsatzfahrzeuge aller beteiligten Feuerwehren und der Hilfsorganisationen (Deutsches Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Technisches Hilfswerk, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft und Rettungshundestaffeln) zur Verfügung. Im Rettungsdienst unterhält die Leitstelle 6 Notarzteinsatzfahrzeuge, 17 Rettungswagen und 22 Krankentransportfahrzeuge.

Ein Ausblick für die Zukunft geht in Richtung Bundesstadt: Zwischen der Leitstelle des Kreises und der Feuerwehr in Bonn wird jetzt eine kreisübergreifende Kooperation realisiert. (gvn)

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