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Ordensfest im Maritim: Bonner Prinzenpaar stellt sich vor

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Alaaf,ihr Jecken! Dirk I. und Andrea I. zeigten sich erstmals in ihrem prächtigen Ornat.   Foto: Kehrein
Noch im alten Jahr erkannte man das designierte Bonner Prinzenpaar nur im Schattenriss beim Zuprosten aufs kommende Jahr. Am Mittwochabend sind Dirk I. und Andrea I. beim Ordensfest im Hotel Maritim jetzt erstmals über ihren Schatten gesprungen.
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Noch im alten Jahr erkannte man das designierte Bonner Prinzenpaar nur im Schattenriss beim Zuprosten aufs kommende Jahr und den Höhepunkt der kurzen Session.

Am Mittwochabend sind Dirk I. und Andrea I. beim Ordensfest im Hotel Maritim schon mal über ihren Schatten gesprungen und zeigten sich erstmals im prächtigen Festornat der jecken Öffentlichkeit.

„Passt, sitzt, wackelt und hat Luft“

Wie heißt es doch so schön? „Passt, sitzt, wackelt und hat Luft“. Die Näherinnen des Ornats, welcher der historischen spanischen Hoftracht nachempfunden ist, wären wohl zornig geworden beim Lesen dieses saloppen Ausspruchs: Natürlich sind die Kostüme absolut maßgefertigt, beim drahtigen Dirk Müller, begeisterter Jogger, ehemaliger Deutscher Fechtmeister und Fan der Telekom Baskets, wackelt absolut nichts, gleiches gilt auch für Bonna Andrea I. (Minten).

Die Prinzenkette erinnert die Tollität an ihre Regentschaft.
Die Prinzenkette erinnert die Tollität an ihre Regentschaft.
Foto: Kehrein

Viel städtische Prominenz – es mögen wohl an die 300 Gäste gewesen sein – waren der Einladung des Festausschusses Bonner Karneval gefolgt und wollten „ihr“ neues Prinzenpaar im Hotel Maritim, der Hofburg der Tollitäten, aus der Nähe betrachten. Dirk I., im nahen „Kowelenz“ (pardon Koblenz) einst als „Schängelchen“ zur Welt gekommen , hat sich längst zu einem bönnschen Jung’ gemausert, obschon er beim Benutzen des Bönnschs noch vornehme Zurückhaltung übt.

Das hindert den neuen Prinzen aber nicht daran, ein Hohelied auf die Bundesstadt anzustimmen: „Bonn ist die Insel der Glückseligen und hat – noch – gute Sport- und Kulturstätten zu bieten, die Landschaft ringsherum ist wie ein Paradies!“ Hui, dickere Lobeshymnen auf Bonn kann man sich nicht vorstellen. Andrea ließ ihrem angestammten Bönnsch freien Lauf und meinte, dass ihr im neuen Ornat „schon ganz schön wärm“ wäre. Was ihr noch fehle, sei die „Kapp’ om Kopp“, die Schärpe und das Krönchen. Das alles wird ihr von OB Jürgen Nimptsch Freitagabend bei der Proklamation in der Beethovenhalle nachgereicht.

Der Sessionsorden wird von den Rheinbrücken gerahmt.
Der Sessionsorden wird von den Rheinbrücken gerahmt.
Foto: Kehrein

Beim Ordensfest wird – was sonst? – der neue Sessionsorden des Festausschusses Bonner Karneval präsentiert. Ordensmeister Andreas König hatte es diesmal nicht so schwer, einen dem Sessionsmotto angepassten Orden zu entwerfen: „Bönnsche Bröcke – Drövver jöcke“ – eine wirklich griffige Formel, die für ein Miteinander der Bonner links und rechts des Stromes wirbt.

Gerahmt wird der Sessionsorden von der historischen alten Rheinbrücke, ihrem Nachfolger, der Kennedybrücke, der Nord- sowie der Südbrücke. Im Zentrum sieht man dann eine prächtige Krone mit Strassschmuck und der Jahreszahl 2013. Natürlich dürfen die vier Bezirkswappen von Bonn, Beuel, Bad Godesberg und Hardtberg und die Unterschriften von Dirk und Andrea nicht fehlen. Alsdann – „öm dr’ Hals“ damit! (al)

 

 

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