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„Fröhliche Eifeler Musikanten“: Geprobt wird je nach Bedarf

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Die „Fröhlichen Eifeler Musikanten“ haben Spaß am Musizieren. Diese Freude überträgt die Combo – wie auch in Olef – aufs Publikum. Foto: Hamacher
Drei Eigenschaften verbinden die insgesamt elf Damen und Herren: Sie sind alle jenseits der 65 und Rentner. Sie verbindet vor allem aber die Liebe zur Musik. gemeinsam spielen sie für gemeinnützige Zwecke, natürlich honorarfrei. Von
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Drei Eigenschaften verbinden die insgesamt elf Damen und Herren: Sie sind alle jenseits der 65 und Rentner. Sie verbindet vor allem aber die Liebe zur Musik. gemeinsam spielen sie für gemeinnützige Zwecke, natürlich honorarfrei. Ihr Name: „Fröhliche Eifeler Musikanten“.

Dass es sich um eine Seniorenband handelt, kann man aufgrund des Untertitels schon erahnen. Sie spielen Musik „aus der guten, alten Zeit“, Musik ab der 1950er Jahre, als die Mundharmonika noch ein gern gehörtes Instrument war und Rock oder Hip Hop die Bühnen noch nicht erobert hatten. Lieder aus den Bergen, Volksmusik und Evergreens dominieren ihr Repertoire. Einen Verstärker benötigen sie nicht. Die Eifeler Musikanten bieten selbstgemachte Musik auf vornehmlich drei Instrumenten. Dies sind Akkordeon, Gitarre und, wie erwähnt, Mundharmonika. Auch beim Adventskaffee der Frauengemeinschaft Olef/Nierfeld im Olefer Pfarrheim trat die Combo auf und bildete den musikalischen Rahmen.

Hermann Schwarz, Ewald Schmitz (mit 88 Jahren der älteste Musikant, beide Akkordeon), Anita Voßen, Hans-Dieter Krämer und Erich Vander-Vreken (alle Mundharmonika), Helga Müller und Mia Schröder (beide Gitarre) spielten, wie immer, wenn die Truppe auftritt, kostenfrei. Der Erlös der Olefer Veranstaltung kommt seit 1997 der „Eselinitiative“ der Oleferin Stefanie Christmann zugute. Da ließen sich die Musiker nicht zweimal bitten, zumal eine Gitarristin der Gruppe, Helga Müller, enge verwandtschaftliche Beziehungen zu Stefanie Christmann hat. Das Ensemble umfasst elf Musikanten. „Doch meist fehlt der eine oder andere aus unterschiedlichen Gründen“, sagte Hans-Dieter Krämer. So auch beim Adventskaffee der Frauengemeinschaft. „Da mussten wir auf Karl-Heinz Hochgürtel wegen Erkrankung verzichten.“

Die Gründung der Gruppe geht auch auf Hochgürtel zurück, genau genommen auf seinen 80. Geburtstag im Februar 2011. „Kleine Gruppen von uns spielten bis dato immer wieder einmal zusammen und machten Hausmusik, so dass wir uns schon kannten, ehe bei Hochgürtels Geburtstag der Zusammenschluss zu den ,Fröhlichen Eifeler Musikanten’ erfolgte“, gab Krämer preis. Sie und einige andere spielten oder spielen noch in der Blankenheimerdorfer Mundharmonikagruppe, die Krämer bis zum vergangenen Jahr leitete. „Vier- bis fünfmal spielen wir jetzt im Jahr miteinander, meist aus Spaß an der Musik und dann, wie gesagt, honorarfrei. Geprobt wird je nach Bedarf, wie zum Beispiel jetzt vor dem Auftritt in Olef.“

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