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„Mini-Musical“: Suche nach zerstreutem Weihnachtsmann

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Die beiden Wichtel Simon Jansen (hinten, v.l.) und Jona Schomers  begaben sich mit Hilfe des Mondes, gespielt von Lena Beiten, auf die Suche nach dem Weihnachtsmann Yannick Schneider.   Foto: Hamacher
Der Grundschulverbund, der die Grundschulen Blankenheim, Dollendorf und Ripsdorf vereint, besteht bereits seit dem 1. August. Nun bemühen sich Schulleitung und Lehrer um geeignete Schritte, um sich gegenseitig besser kennenzulernen.  Von
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Blankenheim

Der Grundschulverbund, der die Grundschulen Blankenheim, Dollendorf und Ripsdorf vereint, besteht bereits seit dem 1. August dieses Jahres. Nun bemühen sich Schulleitung und Lehrer um geeignete Schritte, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. „Als eine geeignete Möglichkeit sehen wir das jetzt aufgeführte Mini-Musical ,Der zerstreute Weihnachtsmann’ an, das von Kindern des zweiten bis vierten Schuljahres der Blankenheimer Schule aufgeführt wurde“, sagte Schulleiter Uli Lindner-Moog vor der ersten Aufführung.

Der Premiere wohnten rund 130 Kinder der Schulstandorte Dollendorf und Ripsdorf bei, die das Musical und den kleinen Ausflug nach Blankenheim sichtlich genossen und ihre helle Freude hatten.

Akteure des Mini-Musicals waren ausschließlich Blankenheimer Grundschüler der Chor- und Theater-Arbeitsgruppe (AG). Sie hatten unter der Leitung der beiden Pädagoginnen Viktoria Gottschling und Kathrin Neu dieses Musical seit dem Sommer eingeübt. Da galt es, nicht nur Texte zu lernen, sondern auch Musikstücke zu proben, einige davon in englischer, spanischer und französischer Sprache, begleitet von Playback-Musik. Darunter auch ein Weihnachts-Rap, der im Musikunterricht einstudiert wurde, „weil der Weihnachtsmann sich darüber beschwert hatte, dass er sich seit Hunderten von Jahren immer wieder dieselben Lieder anhören müsse.“

Dieser Weihnachtsmann, dargestellt von Yannick Schneider, schien ein wenig zerstreut zu sein. Insbesondere seine beiden Organisationswichtel, fesch gespielt von Simon Jansen und Jona Schomers, machten sich große Sorgen um ihren „Chef“, da er nicht rechtzeitig zur Weihnachtsfeier der Grundschule Blankenheim erschien.

In ihrer Not wandten sich die Wichtel an den Mond. Und tatsächlich: Mit Hilfe eines Mondfernrohrs entdeckte dieser den Weihnachtsmann zuerst in Mexiko, dann in anderen Staaten Amerikas, danach in Spanien, Frankreich und schließlich in England. Nur durch einen listigen Einfall des Mondes, überzeugend von Lena Beiten gespielt, gelang es schließlich den Kindern der Grundschule, im Spiel vertreten durch die Schüler der AG in roten T-Shirts und mit roter Zipfelmütze, den Schlitten mit dem eingeschlafenen und recht zerstreut wirkenden Weihnachtsmann kurz vor Norwegen nach Deutschland und damit nach Blankenheim umzuleiten.

Um ein Erlebnis reicher

Nach rund einer Stunde machte sich der Weihnachtsmann wieder auf den Weg zurück nach Mexiko. Mit roten Köpfen, aber voller neuer Eindrücke und um ein Erlebnis reicher kehrten die Kinder zurück in ihre Schulen in Dollendorf und Ripsdorf, nicht ohne vorher den Akteuren der Chor- und Theater-AG den verdienten lautstarken Beifall zu zollen.Es blieb nicht bei dieser einmaligen Aufführung. Am Mittwoch fand das Musical für Eltern und Verwandte, am Donnerstag für die Schüler des Schulstandortes Blankenheim statt.

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