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Kreisverkehr: Einmal pro Woche „blitzt“ die Polizei

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Aus Richtung Mechernich und von der Autobahn kommend  beschleunigen viele Autofahrer. Einmal in der Woche wird daher in diesem Bereich von der Polizei   „geblitzt“.Foto: Hilgers
„Gerade für ältere Menschen und Schüler ist es ein Problem, hier über die Straße zu kommen“, sagt Breitenbendens Ortsvorsteher Udo Thielen. Er setzt sich dafür ein, dass an der Zufahrt zum Ort ein Kreisverkehr gebaut wird. Von
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Breitenbenden

„Gerade für ältere Menschen und Schüler ist es ein Problem, hier über die Straße zu kommen“, sagt Breitenbendens Ortsvorsteher Udo Thielen. Er setzt sich dafür ein, dass an der Zufahrt zum Ort, wo die B 477 und die L 165 aufeinandertreffen, ein Kreisverkehr gebaut wird. Gerade zu Stoßzeiten – etwa zur Mittagszeit oder während des Berufsverkehrs – sei es hier sehr gefährlich. Aber auch für die Autofahrer heißt es: Aufpassen. Da in diesem Bereich teils sehr schnell gefahren werden, führe die Polizei laut Thielen etwa einmal pro Woche Geschwindigkeitsmessungen durch.

Durch einen Kreisverkehrs erhofft man sich eine Entspannung der Situation. „Der Wunsch wird von der Bürgerschaft zu 100 Prozent getragen“, sagt Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Thielen ist froh über die Unterstützung vonseiten der Verwaltung. Die wendet sich jetzt an den Landesbetrieb Straßen und an die Bezirksregierung. Der Regionalrat legt für die Bezirkregierung demnächst die Prioritätenliste fest. Dann bleibt abzuwarten, ob und gegebenenfalls wann möglicherweise ein Kreisverkehr gebaut wird.

Wie Edgar Klein, der Chef des Landesbetriebs Straßen, sagt, stehen schon über 30 Maßnahmen auf der Liste. Der Landesbetrieb werde den Vorschlag der Mechernicher weiterleiten. „Wir arbeiten schon länger an der Beseitigung dieses Problems“, so Bürgermeister Schick.

Am Abzweig nach Breitenbenden trifft eine Bundes- auf eine Landstraße. Von Mechernich bis zum Abzweig Breitenbenden verläuft die B 477, die dann durch den Ort führt. In Richtung Autobahn handelt es sich um die Landstraße. Würde ein Kreisverkehr gebaut, so erklärt der Bürgermeister, sei damit zu rechnen, dass der Bund rund zwei Drittel und das Land etwa ein Drittel der Kosten zu übernehmen habe. Das Land habe aber kaum Geld.

Erschwerend komme hinzu, dass es sich – obwohl hier so schnell gefahren werde und die Situation recht unübersichtlich sei – nicht um einen Unfallschwerpunkt handele. In den vergangenen zehn Jahren sei es einmal zu einem schweren Unfall gekommen. Positiv bei der Beurteilung durch den Regionalrat schlage sicher zu Buche, dass es ein hohes Verkehrsaufkommen in diesem Bereich gibt.

Der Fußgänger- und Radfahrweg befindet sich von Breitenbenden aus gesehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Diesen Weg nutzen viele Jugendliche, um mit dem Rad ins Schulzentrum zu fahren. Ein Zebrastreifen könne für sie aber nicht angelegt werden, so Schick, weil sich der Kreuzungspunkt außerhalb der geschlossenen Ortschaft befinde.

Udo Thielen hatte sich auch dafür stark gemacht, dass in der Ortsdurchfahrt ein Radfahrweg markiert wurde. Er war von Haus zu Haus gegangen und hatte dies mit den Bürgern abgestimmt, ehe beim Landesbetrieb um eine Genehmigung gebeten wurde.

Ab Breitenbenden steht übrigens eine weitere Änderung an. Es gibt zwischen Bund und Land die Überlegung, Bundesstraßen, die parallel zu einer Autobahn verlaufen, zu Landesstraßen abzustufen, wie Edgar Klein informiert. Parallel dazu bemühe man sich beim Landesbetrieb darum, diese Strecke nach und nach instand zu setzen. Einen genauen Zeitrahmen für diese Maßnahmen gebe es noch nicht.

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