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„Theater 1“-Musical: Heinos Comeback am Südpol

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Ein Bussi für den neuen Rockstar: Christiane Remmert herzt die Puppe Heinos, die im Theaterstück eine Hauptrolle spielt.  Foto: „Theater 1“
Knapp 50 Jahre nach Beginn seiner Karriere steht Heino ganz oben. Seine neue CD „Mit freundlichen Grüßen“ mit nachgespielten Stücken der „Ärzte“, „Rammstein“ oder den „Sportfreunden Stiller“ steht laut Media Control auf Platz eins der deutschen Album-Charts.
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Bad Münstereifel

Knapp 50 Jahre nach Beginn seiner Karriere steht Heino ganz oben. Seine neue CD „Mit freundlichen Grüßen“ mit nachgespielten Stücken der „Ärzte“, „Rammstein“ oder den „Sportfreunden Stiller“ steht laut Media Control auf Platz eins der deutschen Album-Charts.

Das hat der populäre Volkssänger aus Bad Münstereifel noch nie geschafft. Das bislang erfolgreichste Heino-Album war 1972 „Seine großen Erfolge 3“, das es bis auf Platz drei der Charts schaffte. Sein größter Single-Hit „Blau blüht der Enzian“ kam auf den zweiten Platz.

Grund genug, für die Macher des Kulturhauses „Theater 1“, die Inszenierung „Heino am Südpol – Das Musical ohne Musik“ wieder ins Programm zu nehmen. Zu sehen ist das Spektakel am Samstag, 2. März, um 20 Uhr.

Zukunftsvisionen im ewigen Eis

„Heino ist zurzeit in aller Munde und anscheinend ist der Informationsbedarf über ihn besonders groß“, erklären Christiane Remmert und Jojo Ludwig vom „Theater 1“. Dabei sei es völlig schnuppe, wie man zu Heino stehe: „Beim ersten Heino-Musical der Welt werden Sie auf jeden Fall Ihre Ebene finden.“

Die Geschichte beginnt damit, dass sich die beiden Polarforscher Robert Scott und Roald Amundsen 1911 am Südpol treffen. Beide leiden am „Mommsen Syndrom“, einer Krankheit, die man im ewigen Eis bekommen kann und die den Infizierten Zukunftsvisionen beschert.

Die Forscher sehen, wie Heinos Mutter 1941 mit den Kindern aus dem besetzten Pommern nach Düsseldorf flieht. Eine turbulente Reise durch Heinos Leben beginnt. Die Zuschauer dürften erstaunliche Details aus dem Leben des neuen Rockstars erfahren. So etwa, welchen Einfluss er auf den Beatles-Hit „A Hard Day’s Night“ hatte oder die Wahrheit über sein Treffen mit Lorne Greene, besser bekannt als Ben Cartwright aus der TV-Serie „Bonanza“. Es geht um Details, die selbst Heino bislang noch nicht kannte.

Der Volkssänger und seine Gattin Hannelore haben laut Ludwig persönlich an der Bearbeitung des Stücks mitgewirkt. Doch wieso haben Remmert und Ludwig auf ein Musical „ohne Musik“ gesetzt? Die Antwort der beiden ist denkbar einfach: „Weil es Musicals mit Musik bereits zur Genüge gibt.“ Doch Kopf hoch: Ein bisschen „Musi“ von Heino wird’s dennoch geben, aber nicht in der Form, wie man sie landläufig kennt. (pws)

Karten gibt es an der Tageskasse im „Theater 1“, Langenhecke 2-4. Tickets können reserviert werden unter Tel. (0 22 57) 44 14 oder

kulturhaus@theater-1.de

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