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Amt für Geoinformationen der Bundeswehr: Der Erste Direktor sagte: „Ich habe fertig“

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Abteilungspräsident Helmut Skade ist Nachfolger vom Ersten Direktor Heinrich Liebing, der in den Ruhestand ging.   Foto: Zimmermann
In der Turnhalle der Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne in Euskirchen verabschiedeten sich am Donnerstag 350 zivile und militärische Mitarbeiter des Amts für Geoinformationswesen der Bundeswehr von einem ihrer Vorgesetzten. Von
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In der Turnhalle der Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne in Euskirchen verabschiedeten sich am Donnerstag 350 zivile und militärische Mitarbeiter des Amts für Geoinformationswesen der Bundeswehr von einem ihrer Vorgesetzten: Erster Direktor Heinrich Liebing, der stellvertretende Amtsleiter, trat nach 44 Dienstjahren bei der Bundeswehr in den Ruhestand.

Im Jahresabschlussappell hatte zunächst Amtsleiter Brigadegeneral Roland Brunner verdiente Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet und erklärt, eine Abteilung des Boden- und Gewässerschutzes werde aus dem Amt ausgegliedert und in ein Bundesamt eingegliedert.

Das Amt und seine Mitarbeiter seien im abgelaufenen Jahr durch zahlreiche Projekte stark belastet worden, doch man habe alle Aufgaben bewältigt. Im kommenden Jahr bestehe das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBW) zehn Jahre. Das wolle man am 14. Juni 2013 feiern und dabei unter Beweis stellen, dass das Amt für Geoinformationswesen ein Erfolgsmodell der Bundeswehr sei. Am 1. Oktober kommenden Jahres werde das Amt umgewandelt in das Zentrum für Geoinformationswesen. Der Umzug der Soldaten aus Traben-Trarbach nach Euskirchen sei abgeschlossen. Mit einer kleinen Rede verabschiedete sich Erster Direktor Heinrich Liebing in den Ruhestand und zog ein Schild aus der Tasche, auf dem zu lesen war :„Ich habe fertig“. Liebing lud nicht nur die Gäste, darunter neben Bürgermeister Dr. Uwe Friedl auch die Vorgänger des jetzigen Amtsleiters, Brigadegeneral a.D. Klaus Schneemann und Brigadegeneral a.D. Walter Schmidt-Bleker, zum anschließenden Empfang ein, sondern auch die Mitarbeiter des AGeoBW.

Nachfolger des in Sachsen-Anhalt geborenen 63-jährigen Diplom-Meteorologen Liebing ist der ein Jahr jüngere Diplom-Meteorologe Helmut Skade, der seine militärische Laufbahn bei der Luftwaffe in Goslar begonnen hat.

Nach dem Meteorologie-Studium in Kiel hat Skade die Laufbahnausbildung für den Höheren Wetterdienst absolviert, war dann Geophysiker im Amt für Wehrgeophysik in Traben-Trarbach und zuletzt nach verschiedenen Verwendungen in Traben-Trarbach und im Bundesverteidigungsministerium der Abteilungsleiter für das Geoinformationswesen im Marineamt Rostock.

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