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Rundschau-Altenhilfe: Neue Hoffnung gegeben

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Gerührt waren viele, die zu Weihnachten ein Paket der Rundschau-Altenhilfe erhielten. Die Lebensmittel, schrieben viele, hätten sie gut gebrauchen können. Aber ebenso wichtig sei der menschliche Kontakt gewesen. Der gebe neue Hoffnung und Zuversicht. Von
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57. Altenhilfe
Die 57. Altenhilfe war ein voller Erfolg. (Bild: KR)

6239 Spenden - fast 200 mehr als im Vorjahr - gingen auf das Konto der Altenhilfe ein. Am Ende stand die Summe von 717 456,69 Euro. Zahlreiche Privatpersonen trugen zum Gelingen der Aktion bei, aber auch Großunternehmen, Banken und Sparkassen. Viele, wie die Privatbrauerei Gaffel, unterstützen die Altenhilfe seit Jahrzehnten. Verlässliche Partner sind aber ebenso Karnevals- und Schützenvereine, Krippenbauer, Skatrunden, Ritter des Templerordens sowie Orts- , Junggesellen- und Sportvereine.

Der Bergneustädter Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielte eine Weihnachts-CD ein. Sie wurde ein Verkaufsschlager, ging rund 1100 Mal über die Ladentheken. Pro verkaufter CD erhielt die Altenhilfe fünf Euro.

Auch Jugendliche halfen wieder tatkräftig mit. In der Kölner Mudra-Kaserne der Bundeswehr legten Schüler der Kölner Bertha-von-Suttner-Realschule und Ursulinenschule beim Packen der Weihnachtspakete mit Hand an. In der Euskirchener Fußgängerzone spielte das Bläserensemble der Willi-Graf-Realschule zu Gunsten der Altenhilfe - bei eisigen Temperaturen um minus zwölf Grad. In der Kölner Seniorenresidenz am Dom gastierten Sieger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.

Zahlreiche weitere Benefizkonzerte erbrachten ebenso Spenden. Dabei gab es zwei echte Premieren. Der Kammerchor Musica Mundi und der Kölner Frauenchor 1930 traten erstmals für DIE GUTE TAT auf. Der Jugendchor St. Stephan gastierte mit seinem Weihnachtskonzert in der Kölner Lanxess-Arena, die im Gegenzug die Altenhilfe mit einem Scheck bedachte.

Auch Sachspenden machten die Hilfsaktion zu einem Erfolg. Die Krüger GmbH steuerte Cappuccino zum Weihnachtspaket bei, die Firma Dom Spekulatius ihre Besonderheiten und MC Klosterfrau Kräuterbonbons. Das Unternehmen Rewe GVS kam der Altenhilfe beim Einkauf der Lebensmittel entgegen.

In einer gemeinsamen Aktion boten Rundschau-Altenhilfe und „wir helfen“ des Kölner Stadt-Anzeigers eine Einpackaktion auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom an. Prominenz - von den Kölschrockern Brings bis hin zu Oberbürgermeister Jürgen Roters - und viele freiwillige Helfer verschnürten insgesamt 611 Geschenke zu einem festlichen Paket.

Der Einsatz der Bundeswehr war erneut unverzichtbar. Heeressoldaten und Teile der Besatzung der Fregatte „Köln“ halfen beim Packen der Weihnachtspaket, und das Musikkorps der Bundeswehr gab im Mai ein vielbesuchtes Konzert in der Kölner Philharmonie.

Elf Fahrzeuge wurden an karitative Einrichtungen vergeben. Sie werden genutzt, um Älteren wieder Mobilität zurückzugeben. Sei es für die Fahrt zum Arzt, zum Einkauf oder um gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen.

Nach Bad Sassendorf und Bad Waldliesborn führten drei Ferienfreizeiten, die die Altenhilfe in Zusammenarbeit mit der Caritas anbot. 60 Senioren verbrachten so Weihnachten oder den Jahreswechsel in der Gemeinschaft.

Demenzkrank und ein Leben in der WG? Die Altenhilfe unterstützt das Projekt der Caritas in Köln-Mülheim. Neun Bewohner leben zukünftig zusammen auf rund 340 Quadratmetern, jeder hat ein eigenes Zimmer, aber das Leben spielt sich in den großzügigen Gemeinschaftsräumen und der offenen Küche ab. Die Idee: Die Bewohner versorgen sich weitgehend selbst. Natürlich werden sie 24 Stunden betreut, gegebenenfalls auch gepflegt. Und die Angehörigen sind stets willkommen. Doch ein Pflegeheim soll es eben nicht sein, vielmehr ein neues Zuhause. Im Februar ziehen die ersten Bewohner ein, ein paar Plätze sind noch frei. Auskunft erteilt der Caritasverband Köln unter Telefon 0221 / 95 570-222.

In Hunderten von Einzelfällen half die Altenhilfe schnell und unbürokratisch. Mal war eine neue Waschmaschine notwendig, ein Bett musste ersetzt werden oder der Herd hatte seinen Dienst quittiert. Vielfach fehlte das Geld für eine neue Brille oder auch für einen orthopädischen Schuh. Oft benötigten Bedürftige einen Zuschuss, um sich mit den Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen.

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