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Wesseling glänzt in New York

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Der Kristallriesen vom Rhein schmücken das Rockefeller Center. Länger als 20 Jahre war die Aussichtsplattform im 67. Stockwerk des Rockefeller Centers in New York geschlossen.  Von
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New York
Traditioneller Weihnachtsbaum in New York.

WESSELING. Länger als 20 Jahre war die Aussichtsplattform im 67. Stockwerk des Rockefeller Centers in New York geschlossen. Als diese nun am 1. November wieder eröffnet wurde, da war auch ein Kunsthandwerker aus Wesseling dabei: Michael Hammers von den Nagel-Hammers-Studios. Mit großer Freude verfolgten er und sein Team die Eröffnungsfeier, denn im Mittelpunkt der Party stand nicht nur der atemberaubende Blick über die Dächer von Manhattan.

Denn mit kräftigem Applaus würdigten die vielen geladenen Gäste auch die im Wesselinger Wiesenweg entworfenen und konstruierten Kunstwerke: „Radiance“, eine 160 Quadratmeter umlaufende Glas-Kristallwand, die nun im 67. Stock einen fast magischen Flair versprüht, sowie „Joie“, ein rund zehn Meter hoher Kristallleuchter, der ähnlich eines Wasserfalls aus funkelnden Kristallen den Eingangsbereich des Rockefeller Centers neu erstrahlen lässt.

Beide Projekte entstanden im Zusammenhang mit der Eröffnung der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers „Top of the Rock“.

Und beide Kunstwerke haben Michael Hammers und sein Kompagnon Johannes Nagel im Auftrag des österreichischen Kristallriesen Swarowski entworfen und konstruiert. „Schwierig war es etwa, die richtigen Seile für den Kristallleuchter zu finden“, beschreibt der Techniker im Team, Johannes Nagel, die Arbeit. Immerhin wiege der Kristallleuchter rund 1500 Kilogramm und die Befestungsseile sollten möglichst nicht gesehen werden. Nagel entschied sich deswegen für 0,5 Millimeter dünne Edelstahlseile. Und ein dicker Stein fiel ihm vom Herzen, als er in seinem Büro in Wesseling von der gelungenen Inbetriebnahme der Kunstwerke hörte. „In Gedanken war ich dort und habe mich mit unserem Team riesig gefreut“, sagt er.

Die Kristallwand wiegt rund 25 000 Kilogramm. 600 dreieckige Glasvolumenkörper wurden darin verarbeitet und diese verändern ihren Glanz mit den Lichtverhältnissen des Tages und sorgen so, je nach Sonneneinfall, für beeindruckende Lichteffekte.

Leben und Bewegung bringt auch der zehn Meter hohe Kristallleuchter in den im Jahr 1930 erbauten Wolkenkratzer. 14 000 Prismen an 600 Fäden werden von 450 Lichtpunkten angestrahlt und sorgen so dafür, dass sogar die Passanten auf der Straße stehenbleiben und durchs Fenster das funkelnde und sich immer wieder verändernde Lichterspiel beobachten. Alles in Allem hielten die beiden Projekte nicht nur das Nagel- und Hammersteam einige Woche auf Trab. „14 Architekten arbeiteten alleine in Aachen für uns“, erklärt Nagel. Zudem hätten mehrere Handwerksbetriebe, auch aus dem Rheinland, geholfen.

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