Erstellt 16.12.05, 20:49h
Der unbekannte Sexualverbrecher hat zwei kleine Mädchen in Kalkar und Oberhausen missbraucht. Das ergab ein Vergleich von Tatortspuren in der DNA-Datenbank. Beide Tatorte liegen 50 Kilometer auseinander. Bei dem Fall in Kalkar hatte der Unbekannte vor drei Jahren sein damals neunjähriges Opfer sogar zu ermorden versucht.
In Oberhausen hatte er Ende Oktober eine Achtjährige sexuell missbraucht und gewürgt. Die Ermittler prüfen auch, ob weitere Verbrechen an Kindern auf das Konto des etwa 20 bis 30 Jahre alten Mannes gehen. Nach dem Fall in Kalkar hatte die Polizei damals 1600 Spuren überprüft und von 1000 Menschen eine Speichelprobe für den "genetischen Fingerabdruck" genommen.
Dem Mädchen war damals die Armbanduhr des Kinderschänders aufgefallen: Auf ihr prangte ein Totenkopf. In beiden Fällen war der Mann mit einem Fahrrad unterwegs. Als Wohnort des Täters kommen den Ermittlern zufolge der Niederrhein und große Teile des Ruhrgebietes in Betracht. Hinweise auf die ungewöhnliche Uhr habe es bislang nicht gegeben. (dpa)
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