Von THOMAS KLINKENBUSCH, 07.03.06, 23:25h
Synchronschwimmen ist reines Hobby, erklärt Udo Lehmann, Organisationschef des Internationalen Schwimmvereins Bad Godesberg (ISV), der die German Open ausrichtet. Dies ist auch ein Grund dafür, dass viele der Synchronschwimmerinnen noch zur Schule gehen, denn neben einem Beruf wäre der Trainingsaufwand kaum zu bewältigen. Der Großteil der 12 deutschen Starterinnen ist in Internaten untergebracht, wo neben Kraft- und Ausdauertraining auch Koordinationsübungen auf dem Programm stehen. Den Leistungsschwimmern bleibt manchmal schon die Spucke weg, wenn sie sehen, wie lange die Mädchen unter Wasser bleiben können, beschreibt Lehmann eine Faszination des Sports. Am Wochenende trifft die deutsche Nationalmannschaft auf hochkarätige Gegnerinnen: Unter anderem werden das Duett Suzuki / Harada, aus Japan, das bei der letzten Weltmeisterschaft die Bronzemedaille gewann, sowie WM-Teilnehmer aus Österreich und Griechenland im Frankenbad an den Start gehen.
Zahlreiche Teams nutzen die German Open als Vorbereitung auf die Europameisterschaft im Juli in Budapest oder sogar für die Weltmeisterschaft im September in Japan.
Im Einzel wird das deutsche Team durch Lisa Lacker vertreten sein, und im Duett kämpfen Saskia Grünes und Lara Kurz um die Gunst der Wertungsrichter. Die Wettkämpfe beginnen am Freitag und Sonntag um 10 Uhr, am Samstag um 9.30 Uhr. Zuschauerhöhepunkte stellen die Finalkämpfe am Sonntag (10 Uhr Solo, 13 Uhr Duett, 14.45 Uhr Team) dar. Tageskarten kosten fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für Jugendliche.
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