Von SUSANNE HAPPE, 28.03.06, 07:18h
„Es ist nicht prüfbar, ob die Vergabe korrekt durchgeführt wurde“, so das Amt. Und: „Es kam zur Ungleichbehandlung der Wettbewerber.“ Weil man sich im Zoo entgegen früheren Absichten dazu entschloss, „die Tiere unter geringstem Pflegerkontakt so ungestört wie möglich“ zu halten, musste bei der Ausstattung um einiges nachgebessert werden. Insgesamt habe der Generalunternehmer Nachträge mit Kosten von 1,5 Millionen Euro vorgelegt. So wurden zusätzliche Treppen für das Bullen- und Kuh-Innenbecken notwendig, die 45 Grad Neigung des Ausstiegs aus den Außenbecken entpuppten sich während des Bauablaufs als zu steil.
Nachdem das Gehege in Betrieb war, nahm der Zoo Änderungen an den Toranlagen vor, damit die Elefanten sie nicht aus den Halterungen hebeln konnten. „Bei der unteren Besucherkanzel im Gebäude wurden die Trennscheiben erhöht, damit die Besucher nicht gefährdet werden können. Die Videokameras und Kabelbahnen mussten geschützt werden.“ Im Außenbereich wurden Schaltkästen nicht tief genug eingelassen, so dass es den Tieren gelingt, mit dem Rüssel die Türen der Kästen herauszureißen. Ebenfalls im Außenbereich wurde ein Kanalleitungssystem mit Rinnen und Abläufen gebaut.
Inzwischen sind viele mit dem Sand zugesetzt, der im Außenbereich liegt. Die Außenbecken müssen regelmäßig ausgebaggert werden, weil Regen den Sand hineinspült, das gleiche gilt für das Kanalsystem. Das Fazit der Prüfer: „Bleibt es beim derzeitigen Zustand, wäre der größte Teil der Außenflächenentwässerung nutzlos und somit eine Fehlinvestition.“
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt