Erstellt 04.04.06, 21:02h
Übermorgen kommt sein neues Album „Einmal um die ganze Welt“ raus. „Es gibt Altbewährtes“, verspricht der 41-jährige Tübinger.
Er tut gut daran, zu seinen Wurzeln zurückzukehren und alte Schlager neu zu singen. 2001 machte Kuhn eine Pop-Platte ohne Markenzeichen wie Brusthaartoupet oder Plateau-Schuhe - das wollte aber niemand hören. Und so tönen aus Kuhns Kehle nun wieder Superhits wie „Guantanamera“, „Mama Leone“ und „Azzuro“ bis „Café Oriental“.
Dieter Thomas Kuhn und seine Band haben - wie Guildo Horn und die Orthopädischen Strümpfe - alte Schlager Mitte der 90er Jahre in Deutschland wieder salonfähig gemacht. Eine Musik, zu der einst nur Senioren und Eltern schunkelten, war plötzlich Kult.
1999 trat Kuhn von der Schlagerszene ab. „Wir waren ausgepowert“, sagt er. Doch nachdem Konzerte 2005 binnen kürzester Zeit ausverkauft war, fand der gelernte Masseur wieder Gefallen an der Idee. Das neue Album und die Tour sollen nun daran anknüpfen. Letztere führt ihn bis nach New York - zur Steubenparade, dem deutschen Auswandererumzug. Da haben wirs wieder: Ein Lied kann eine Brücke sein. (dpa)
Dieter Thomas Kuhn live: 5. August, Bonn, Museumsplatz.
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