Erstellt 09.05.06, 20:38h
Architekt Michael Zimmermann lobte die Zusammenarbeit mit der Messe. Man habe sich mit dem Bauvorhaben in eine bestehende Struktur und in eine „extrem komplexe funktionale Architektur“ hineindenken müssen. Der Eingang Süd mit Blick auf den Dom, mit dessen Bau im Sommer 2005 begonnen wurde, muss Ende August fertig sein. Am 3. September finden „spoga“ und „gafa“ statt, „dann müssen die Südhallen vom Messebahnhof aus direkt, bequem und in einem attraktiven Umfeld erreichbar sein“, sagte Axel Kaske, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Koelnmesse. Er sprach vom „Tor der Messe zur Stadt Köln“ und - dank der Anbindung an den Deutzer Bahnhof, wenn der Wohnblock im Barmer Viertel abgerissen ist - von einem „Tor zur Welt“.
Messe-Chef Jochen Witt gab zu bedenken, vom „Tor zur Welt“ könne erst die Rede sein, „wenn wir durch dieses Tor die Welt auch tatsächlich erreichen. Die Realisierung einer zukünftigen Messe-City an Stelle des heutigen Barmer Viertels mit einem attraktiven Konferenzzentrum, das neue Besucher nach Köln und neue Branchen auf die Messeveranstaltungen bringt, würde dem Wirtschaftsstandort Köln weitere wichtige Impulse geben“. Heute rücken die Abrissbagger am ersten Block im Barmer Viertel an. Danach hat man vom Messeeingang Süd eine direkte Verbindung zum Deutzer Bahnhof. (hap)
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