Erstellt 16.05.06, 07:18h
Eva Bürgermeister (SPD): Es gibt für alle drei, vor allem aber für die beiden erstplatzierten Entwürfe, gute Argumente. Wir werden das Workshop-Ergebnis nun mit offenem Ausgang innerhalb der Fraktion diskutieren müssen.
Barbara Moritz (Grüne): Wir werden mit allen drei Entwürfen aus städtebaulicher Sicht hervorragend leben können. Die Frage ist, welcher sich am besten und ohne Vorleistung der Stadt realisieren lässt und inwieweit der Messe-Eingang betont werden soll.
Ralph Sterck (FDP): Der Astoc-Entwurf versteckt die Messe, ich halte das für falsch. Dagegen betont JSWD das Messe-Entree durch Terrasse und Freitreppe, was ich überzeugend finde. Wer sich vom Deutzer Bahnhof der Messe nähert, wird gleich wissen, wo er den Eingang findet.
Barbara Precht von Taboritzki (Icomos): Aus Sicht der Unesco ist die einheitliche Höhe von über 30 Metern, wie sie der Entwurf von Astoc vorsieht, schwierig. Die Höhendifferenzierung, wie sie das Büro JSWD vorschlägt, ist trotz einzelner höherer Häuser da weniger problematisch. Voraussetzung ist aber, dass die Traufhöhe von 60 Metern in keinem Fall überschritten wird.
Alrun Griepenkerl (Kölnmesse): Wir favorisieren den Entwurf von JSWD nicht nur, weil wir die Frage der Gestaltung des Südeingangs am besten gelöst sehen, sondern auch, weil in dieser Planung einige höhere Häusern auch weithin sichtbar auf die Messe aufmerksam machen.
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