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250000 Unfälle beim Hämmern und Bohren

Von KATJA HOPPE, 11.06.06, 22:30h

Gummersbach - Selbst ist der Mann. Und die Frau sowieso. Das Heimwerken und der Kauf von entsprechenden Geräten sind mittlerweile für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Entsprechend zugenommen hat allerdings auch die Zahl der Zwischenfälle.

GUMMERSBACH. Selbst ist der Mann. Und die Frau sowieso. Das Heimwerken und der Kauf von entsprechenden Geräten sind mittlerweile für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Entsprechend zugenommen hat allerdings auch die Zahl der Zwischenfälle: 250 000 Unfälle pro Jahr ereignen sich bundesweit, bei denen Heimwerkergeräte eine Rolle spielten. Warum diese Zahl so hoch ist, soll nun eine Studie klären, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Auftrag gegeben haben. Dabei wird die Gummersbacher Fachhochschule zusammen mit dem Institut ASER (Arbeitsschutztechnik und Ergonomie) der Bergischen Universität Wuppertal das Kaufverhalten und das Sicherheitsbewusstsein der Konsumenten unter die Lupe nehmen.

Welche Gütesiegel

kennt der Käufer?

In bundesweiten Befragungen werden die Gummersbacher Studierenden ab sofort Ergebnisse sammeln, die nach ihrer Auswertung Ende des Jahres in einer Fachstudie zur Veröffentlichung kommen. „Wir wollen zudem in Zusammenarbeit mit den Händlern und Verkäufern dieser Geräte Marketingstrategien entwickeln, die das Sicherheitsbewusstsein der Käufer stärken sollen“, erklärt Prof. Dr. Marion Halfmann, die ebenso wie Arbeitswissenschaftler Prof. Dr. Christian Averkamp und Dipl.-Ing. Amina Hadzeric in ihrer Funktion als Projektleiterin die Studie begleitet.

„Die Studie soll zeigen, inwieweit Konsumenten mit Gütesiegeln vertraut sind, welche Kriterien beim Kauf entscheidend sind und was dann die eigentliche Kaufentscheidung beeinflusst“, berichtet Averkamp und fügt hinzu, dass auch eine Befragung der Händler stattfindet. „Hier achten wir darauf, ob altersgruppengemäß eingekauft wird, ob Anwendergruppen unterschiedlich behandelt werden und inwieweit das Image des Unternehmens die Produktpalette bestimmt.“ Dazu gibt es einen elektronischen Fragebogen, der über das Internet beantwortet werden kann.

 www.heimwerker

untersuchung.de



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