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Wolke siegte mit zwei Ponylängen

Von NABIL HANANO, 24.09.06, 22:05h, aktualisiert 24.09.06, 22:06h

Köln - Lena Gercke von „Germany's next Top Model“ machte keine gute Figur. Doch ein Island-Pony ist ja auch kein Laufsteg. Beim Promi-Rennen des Benefiz-Renntages zugunsten des Kinderschutzbundes Köln auf der Weidenpescher Galopprennbahn zuckelte Lena auf „Hugi“ als letzte durchs Ziel.

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Lena Gercke beim 5. Benefizrenntag.
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Lena Gercke beim 5. Benefizrenntag.
Lena Gercke von „Germany's next Top Model“ machte keine gute Figur. Allerdings rein sportlich gesehen. Doch ein Island-Pony ist ja auch kein Laufsteg. Beim Promi-Rennen des Benefiz-Renntages zugunsten des Kinderschutzbundes Köln auf der Weidenpescher Galopprennbahn zuckelte Lena auf „Hugi“ als letzte durchs Ziel. „Hauptsache nicht runtergefallen“, meinte das Nachwuchsmodel sichtlich erleichtert.

Ebenfalls in den Sattel geschwungen hatten sich Wolke Hegenbarth, Franklin, Christiane Klimt, Nils Julius und Andreas Suborics. Der deutsche Top-Jockey und Favorit für den Champions-Titel hatte sich eigentlich fest vorgenommen zu verlieren. „Es wäre eine schöne Gelegenheit gewesen, einmal Letzter zu sein“, meinte Suborics. Doch Lena konnte er nicht unterbieten.

Umso schneller war dafür Wolke „Wirbelwind“ Hegenbarth auf „Neisti“, die mit fast zwei Pony-Längen siegte. „Es war am Anfang ganz schön gedrängt, und ich wollte nur raus aus dem Pulk“, so die Schauspielerin. „Ich hab immer mal geschielt, ob rechts oder links ein Pferdekopf auftaucht, und einmal war da auch was, glaub ich.“ Das war Christiane Klimt („Alles was zählt“) auf „Briann“. Nach ihr galoppierten - das mit dem „Tölten“, einer speziellen Pony-Laufart, hatte niemand so richtig raus - Nils Julius (Sesamstraße), Jean Pütz und Moderator Franklin ins Ziel. „Ich bin zufrieden mit mir, beim letzten Mal bin ich zu Fuß angekommen“, sagte Jean Pütz, der am Samstag seinen 70. Geburtstag feierte.

Nicht nur auf Pferde-Rücken waren die Promis unterwegs. Mit dem Spruch „Wolle Lose kaufen?“ verkaufte Bastian Pastewka Tombolatickets, tatkräftig unterstützt von den „Weibsbildern“ Mackie Heilmann, Judith Döker und Sabine Menne. Die schminkten außerdem Kinder und gaben fleißig Autogramme. Mehrere tausend Besucher verfolgten das Benefiz-Spektakel und die Profi-Rennen.

Der Erlös aus Eintritt und Tombola sowie ein Teil der Wetteinnahmen kommt dem Kölner Kinderschutzbund zugute. „Viele Menschen wissen nichts vom Kinderschutzbund und seiner Arbeit“, sagte Illona Gräfin von Krokow, die Vorsitzende des Fördervereins. „In Köln leben Kinder in Armut, werden Opfer von Gewalt.“ Nach einer Kürzung der öffentlichen Mittel in Höhe von 15 000 Euro ist die Hilfsorganisation nun selbst auf Hilfe angewiesen.



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