Von DOMINIK KORTUS, 01.10.06, 23:00h
Das war den Gästen aus Frankfurt da aber schon egal, hatten sie doch beim klaren 35:13 (7:0, 14:13, 7:0, 7:0)-Sieg der Bonner ihr persönliches Donnerwetter schon erlebt. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigten die Gamecocks vor fast 1000 Zuschauern, warum sie in dieser Saison auch weiter ungeschlagen sind: Keinen einzigen Punkt ließ die Defense zu, brachte es dabei sogar auf zwei Interceptions kurz vor der eigenen Endzone.
Trotz dieses komfortablen 22-Punkte-Vorsprungs vor dem Rückspiel am 14. Oktober in Frankfurt / Oder war Head-Coach Holger Raulfs nicht ganz zufrieden: Wir haben einige Chancen zum Punkten ausgelassen und viele unnötige Strafen kassiert. Aber wir haben uns trotzdem eine gute Ausgangsposition erarbeitet.
Zu Beginn des Cockbowls, wie der Stadionsprecher in Anspielung auf die Namensgleichheit der beiden Teams das Spiel nannte, versuchten die Gäste mit vielen Laufspielzügen zum Erfolg zu kommen. Sie haben versucht, die Uhr zu kontrollieren und unsere Offense möglichst wenig aufs Feld zu lassen", erklärte Raulfs, da bei einem Laufspielzug, im Gegensatz zum Passspiel, die Zeit weiter herunter läuft.
Mit dieser Taktik hatten die Gäste Erfolg. Bis zum 14:13 für Bonn im zweiten Quarter lief für sie alles nach Plan. Dass es dann doch nicht für sie reichte, lag neben der Defenseleistung vor allem an dem guten Bonner Quarterback Patrick King. Der ehemalige deutsche Basketball-Nationalspieler erlief viele wichtige First Downs und warf insgesamt fünf Touchdown-Pässe, die Robert Mager (vier Touchdowns) und Dimitri Ott (ein Touchdown) zum Punkten nutzten. Kicker Nils Dahmen verwertete darüber hinaus alle fünf Extrapunkte.
Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Dimitri Ott, der mit Verdacht auf Kehlkopfprellung behandelt werden musste.
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