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A.S. Création schafft neue Stellen

Von MICHAEL BRAUN, 15.03.07, 20:28h

Der Tapetenhersteller will in Gummersbach neue Arbeitsplätze schaffen. „„Es wird nicht bei den 633 Mitarbeitern bleiben“, sagte Finanzvorstand Maik Krämer bei der Bilanzvorlage in Frankfurt.

FRANKFURT. Der Tapetenhersteller A. S. Création will in Gummersbach neue Arbeitsplätze schaffen. „Es wird nicht bei den 633 Mitarbeitern bleiben“, sagte Finanzvorstand Maik Krämer bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Denn die Produktion solle erweitert werden. Wie viele neue Beschäftigte eingestellt werden, könne er noch nicht sagen. Das hänge davon ab, wie schnell die neuen Maschinen und der Drei-Schicht-Betrieb ans Laufen kommen.

Europas führender Produzent von Tapeten hat im vorigen Jahr mit Investitionen von 7,4 Millionen Euro ein Umsatzplus von 4,9 Prozent auf 152,4 Millionen Euro geschafft. In diesem Jahr solle „mit hohen Investitionen“ ein internes Wachstum von fünf Prozent erreicht werden, ebenso im nächsten Jahr, kündigte Vorstandschef Jörn Kämper. An beiden Standorten, in Gummersbach-Derschlag und in Wiehl-Banig, soll die Produktionskapazität erweitert werden, dazu auch das Lager. Der Geschäftsbereich Dekorationsstoffe hat dafür Flächen freigemacht und ist in das nahe gelegene Marienheide in neue Räumlichkeiten verlagert worden.

Geplant ist für 2007 ein Umsatz von 160 Millionen Euro, „keine weiteren Akquisitionen unterstellt“, sagte Kämper. Sie seien aber nicht ausgeschlossen. Die dynamischste Wachstumsregion für A.S. Création war im vorigen Jahr Osteuropa. Der Umsatzanteil der EU-Staaten ist von 71 auf 67 Prozent gesunken, der der osteuropäischen Staaten auf 27 (24) Prozent gestiegen. Pläne, dort auch zu produzieren, gibt es nicht. „Was wir verlieren würden, ist da Image, ein westeuropäischer Hersteller zu sein“, sagte Krämer.

Steigende Kosten für Papier, Farben und Energie, höhere Lagerkosten nicht für mehr, aber für werthaltigere Ware und auch der Umstand, dass höhere Preise nicht in geplantem Umfang durchgesetzt werden, haben trotz steigender Umsätze den Gewinn vor Steuern 2006 um 2,4 Prozent auf 12,7 Millionen Euro sinken lassen. Die Umsatzrendite fiel auf 8,3 (8,9) Prozent.

Neue Regeln zur Körperschaftssteuergesetzgebung haben das Management auf der anderen Seite dazu gezwungen, ein Steuerguthaben voll zu aktivieren, das erst in mehreren Jahresraten ausgezahlt wird. Der Überschuss stieg deshalb um 31,4 Prozent auf 10,2 Millionen Euro. Die Dividende soll um 40 Cent auf 1,65 Euro je Aktie steigen



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