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Sinnvoller Weg

Erstellt 16.05.07, 20:44h

Die Stadt Köln will an der kontrollierten Heroinvergabe für Schwerstdrogenabhängige festhalten, auch wenn die Finanzierung der Behandlung durch die Krankenkassen an führenden Unionspolitikern gescheitert ist.

Die Stadt Köln will an der kontrollierten Heroinvergabe für Schwerstdrogenabhängige festhalten, auch wenn die Finanzierung der Behandlung durch die Krankenkassen an führenden Unionspolitikern gescheitert ist. Im Gegensatz zu anderen in das Modellprojekt eingebundenen Städten hat sich Köln im Interesse der Klienten damit klar positioniert.

Die Fortsetzung der Therapie unter ärztlicher Aufsicht findet erfreulicherweise breite politische Unterstützung einschließlich Oberbürgermeister. Die tägliche Versorgung mit dem synthetisch hergestellten Diamorphin bedeutet aber auch, dass die Stadt nun die gesamten Kosten für die Behandlung der maximal 45 Suchtkranken tragen muss. Denn mit Abschluss der Medikamentenstudie fallen die Zuschüsse von Bund und Land weg.

Unter den neuen Voraussetzungen hat die Verwaltung mit der Zusammenlegung von Methadon- und Heroinambulanz einen vernünftigen, kostenreduzierten Kompromiss entwickelt. Wünschenswert wäre dabei noch, dass die qualifizierten Mitarbeiter des Modellprojekts wenigstens zum Teil integriert werden könnten.



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