Von JÖRG FLEISCHER, 10.06.07, 21:00h
Geprobt wurde nur kurz vor Beginn, doch das Zusammenspiel klappte hervorragend. Die Klassiker der „Bläck Fööss“ waren auch den Blechbläsern aus Jöllenbeck bei Bielefeld oder Biberach in Baden-Württemberg bekannt. Außerdem gab es die Noten für das Konzert im Internet. Ein Heimspiel hatten natürlich die „Johannesbläser“ aus Klettenberg. Gemeinsam intonierten die Musiker auf und vor der Bühne „Kölle du uns Stadt am Rhing“ oder „Mir losse dr Dom en Kölle“.
Gänsehaut-Feeling kam dann bei „Du . . . bess die Stadt“ auf. Die Melodie dieser kölschen Hymne, das „Highland Cathedral“, ist auch für Posaunenchöre eine beliebte Hymne. Und wer in diesem Moment kein Instrument spielte, schwenkte ein brennendes Feuerzeug.
Bei anderen Liedern wurde kräftig mitgesungen. Das klappte so gut, dass Fööss-Sänger Peter Schütten sogar den „Sommerkarneval“ ausrief. Die rheinische Lebensfreude hatte mittlerweile jeden gepackt, egal ob Katholik oder Protestant. Jeder fühlte sich als „Weltmeister vum Rhing“. „Das ist richtig ansteckend“, meinte jedenfalls Siegrid Maltenstein aus Walsrode, die mit Bekannten aus Norddeutschland kräftig mitschunkelte. Nur mit den kölschen Texten haperte es noch etwas.
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