Von CHRISTIAN DEPPE, 13.06.07, 21:15h
Nach dem Entwurf sollen auf dem Roncalliplatz nur noch liturgische Feste, hochkarätige Konzerte sowie der Weihnachtsmarkt stattfinden, maximal fünf Veranstaltungen im Jahr. Verboten: Sport-, Verkaufs- und Werbeveranstaltungen, Jahr- und Trödelmärkte, Volksfeste, Zirkus und CSD-Veranstaltungen.
Auf dem Alter Markt sollen nur noch Veranstaltungen erlaubt sein, die der Pflege des historischen oder kulturellen Brauchtums dienen oder von besonderer städtischer Bedeutung sind, insgesamt höchstens acht.
Der Heumarkt soll höchstens noch acht Mal im Jahr „bespielt“ werden. Gefeiert werden soll dort der Elfte im Elften, Weiberfastnacht und CSD, auch Eislaufbahn und Weihnachtsmarkt sind an diesem Ort weiter vorgesehen.
Brauchtumspflege, Spezialmärkte, Sportveranstaltungen, Volks- und Jubiläumsfeste sollen auf dem Neumarkt zugelassen werden, aber keine Jahrmärkte sowie Veranstaltungen, die nur dem Alkohol- oder Warenverkauf dienen. Ähnliches gilt auch für den Rudolfplatz , auf dem aber auch Zirkus und Sportwettbewerbe verboten werden sollen. Auf dem Neumarkt sollen maximal 15, auf dem Rudolfplatz maximal zehn Veranstaltungen pro Jahr stattfinden.
Kahlen unterstreicht, dass er den Circus Roncalli keinesfalls vom Neumarkt vertreiben, sondern mit ihm gemeinsam über Alternativen nachdenken wolle. Nachdenkenswert findet er auch eine Erhöhung der Platzgebühren
OB Schramma befürchtet eine „Totberuhigung“. Und er sagt: „Ein Verbot des Circus Roncalli auf dem Neumarkt ist mit mir nicht zu machen.“ Einem generellen Zelt-Verbot in der City werde er auch nicht zustimmen: Immobilienbörse und Gesundheitstage müssten auf dem Heumarkt, der „Krönungsball“ auch weiterhin auf dem Rudolfplatz erlaubt sein.
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