Erstellt 11.06.07, 16:41h, aktualisiert 11.06.07, 16:42h
"Bei der Herforder Brauerei handelt es sich um ein gesundes und schuldenfreies Unternehmen", erklärte Warsteiner-Eigentümer Albert Cramer. Ziel sei, die Warsteiner Gruppe zu einem nationalen und internationalen Getränkeverbund auszubauen. Nach den Worten des Geschäftsführenden Gesellschafters der Herforder Brauerei, Karl Fordemann, haben alle Gesellschafter der Herforder Brauerei begrüßt, dass Herforder ein familiengeführtes Unternehmen bleibe. "Für uns als bisherige Gesellschafter ist die Entscheidung für die Warsteiner Gruppe die überzeugendste Option", unterstrich er.
Die Herforder Brauerei mit der Traditionsmarke Herforder Pils wurde vor 130 Jahren gegründet. Erst vor fünf Monaten hatte der Warsteiner-Konkurrent Krombacher die Regionalbrauerei Rolinck im münsterländischen Steinfurt geschluckt. Auch außerhalb Nordrhein-Westfalens gab es weitere Übernahmen. Die Oetker-Tochter Radeberger Gruppe kaufte vor gut einem Jahr das Freiberger Brauhaus in Sachsen. Branchenbeobachtern zufolge stehen vor allem Brauereien mit einem Jahresausstoß zwischen 500 000 und 1 Million Hektolitern im Fokus großer Brauunternehmen, die im deutschen Biermarkt wachsen wollen. (dpa)
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