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Feuerwerk bezieht Brücke und Rhein mit ein

Von MANFRED REINNARTH, 04.07.07, 21:11h

Die Kölner Lichter am 14.Juli soll für alle so angenehm wie möglich werden. Deshalb wird der Veranstalter ein enormes Sicherheitsaufgebot auffahren, um dem Genuss nicht durch unschöne Szenen zu trüben.

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Die "Kölner Lichter" finden am 14. Juli statt.
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Die "Kölner Lichter" finden am 14. Juli statt.
Glasflaschen, Grills, Partyzelte, Bierkisten - alles, was zu Wurfgeschossen werden kann oder den Weg versperrt, mag Werner Nolden als Veranstalter der Kölner Lichter am 14. Juli nicht zwischen Deutzer Brücke und Bastei sehen. „Ein Klappstuhl für die Oma ist okay, aber voriges Jahr blieben 21 Tonnen Abfall im Rheinpark liegen, die Brücken waren mit Scherben übersät und mit dem anderen Gerümpel hätten wir einige Krammärkte bestücken können. Wir haben Hausrecht und werden die Besucher kontrollieren.“ Nolden hat monatelang mit Experten, Polizei, Feuerwehr und der Bahn ein Sicherheitskonzept erarbeitet, damit „das Fest bis in die tiefe Nacht zu einem angenehmen Erlebnis werden“ kann. „Das kostet für die, die kommen, nichts und ist ein Spektakel für alle vom Kleinkind bis zur Oma“, sagte Rolf Martin Schmitz, Chef der Rheinenergie, die eine halbe Million Wunderkerzen spendiert. Die Stadt wird das Umfeld je nach Andrang für Autos sperren, zudem die Deutzer Brücke ab 19 Uhr, dann die südliche Spur der Zoobrücke.

In den Halteverbotszonen wird rigoros abgeschleppt. In die Altstadt dürfen ab 18 Uhr nur Anlieger. Die Südseite der Hohenzollernbrücke ist ab 20 Uhr dicht. Busse und Bahnen der KVB fahren auch tief in der Nacht in dichter Folge.

Die Polizei setzt 50 zusätzliche Kräfte ein, die Feuerwehr 80, das Rote Kreuz 224. Der Rhein ist auch wegen einer Ruderregatta gesperrt und gehört später allein den 48 Schiffen, auf denen etwa 35 000 zahlende Besucher Platz haben.

Von 20.15 bis 0.15 Uhr musiziert die Fred Kellner Band am Deutzer Ufer. Das ist aus allen Lautsprechern zu hören. Der Höhepunkt steigt um 23.30 Uhr: Feuerwerker Georg Alef zaubert Schwäne in den Rhein, Schriften auf ein schwimmendes Gerüst und bunte Lichter an den Himmel - bis zu 220 Meter hoch. 26 Minuten lang tanzen die Lichter zu „Colonia ab urbe condicta“, der von Günther Hässy vertonten Stadtgeschichte. Die Kurzfassung steht in einem an jedem Pavillon erhältlichen Flyer, der auch die Abfahrtzeiten der Sonderzüge und die Zugangsregelungen für den Hauptbahnhof sowie den Bahnhof Deutz enthält.

Bei Köln-Ticket (Ruf 28 01) gibt es noch Schiffskarten und Plätze auf der Rundschau-Terrasse. Die Seilbahn ist durch eine Veranstaltung begrenzt nutzbar.

 www.koelner-lichter.de



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