Erstellt 23.07.07, 07:21h
Es sind mehr Ordnungskräfte unterwegs, die die Junkies von ihren Treffpunkten vertreiben, sagt JES-Vorstand Marko Jesse. Das führt nur dazu, dass sie sich in ihre privaten Räume zurückziehen. Sinnvoller sei es, mehr Streetworker einzusetzen, die sie über Drogenhilfsangebote informieren. Sie könnten sie zum Beispiel an den sicheren Umgang mit Spritzen und Nadeln heranführen. So könnten Infektionen mit HIV oder Hepatitis C vermieden werden. Darüber hinaus sieht Jesse einen Mangel an psychosozialer Betreuung: Es fehlen etwa 1500 Plätze dieser Art in Köln.
Auch die Situation von inhaftierten Abhängigen sei problematisch. Zwar werden auch ins Gefängnis Drogen geschleust, aber die Gefahr für die Gefangenen ist ungleich größer: Häufig müssen sie bis zu drei Jahre lang dieselbe Spritze verwenden. (nah)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt