Erstellt 04.10.07, 19:23h
Eine Nachricht, die vom Presbyterium mit Erleichterung aufgenommen wird. „Wir haben jetzt eine klare Situation“, erklärte dessen Vorsitzender, Pfarrer Christian Mertens der Rundschau. „Nun gilt es, erst einmal zu verarbeiten und dann gemeinsam nach vorne zu schauen.“
Pfarrerin Cyganek war im September 2005 wegen ihrer Verbindung zur Troisdorfer Akademie für Feng Shui und visionäre Führung erstmals beurlaubt worden; ein späteres Amtsenthebungsverfahren seitens der Landeskirche wurde eingestellt, ein Lehrbeanstandungsverfahren zwar geprüft, doch nicht eröffnet. Seit Herbst 2006 hatte sich daraufhin das Leitungsgremium der Gemeinde um die erneute Schaffung eines vertrauensvollen Arbeitsklimas bemüht. Im April erklärte das Presbyterium den Versuch für gescheitert, es beantragte die Abberufung der seit März 2001 in Siegburg tätigen Pfarrerin.
Pfarrerin Ulrike Cyganek kann nun gegen die Anordnung der Verwaltungskammer einen Antrag stellen, um die aufschiebende Wirkung ihres Widerspruchs wieder herzustellen. Ohnehin bleibt sie - auch nach der Abberufung aus Siegburg - Pfarrerin der rheinischen Kirche und kann sich um Pfarrstellen bewerben. Sie erhält weiterhin Bezüge. (dst)
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