Erstellt 17.10.07, 07:06h
Besonders die Aufarbeitung der dunklen Kapitel der Geschichte Euskirchens, die mit der Ausstellung und dem zweibändigen Werk Nationalsozialismus im Kreis Euskirchen bearbeitet wurde, stand für die Entscheidung der Jury im Vordergrund.
Ebenso das grenzübergreifende Projekt Besatzungszeiten - Occupations: Die Ardennen 1914-1918, Das Rheinland 1918 - 1930" (Ausstellung und zweisprachiges Buch), das in Kooperation mit dem Geschichtsverein der Partnerstadt Charleville-Mezieres durchgeführt wurde. Nicht nur mit diesen beiden Projekten hat der Geschichtsverein Euskirchen bewiesen, dass auch bürgerliches Engagement im Bereich der Geschichtsforschung wissenschaftliche Maßstäbe erfüllen kann.
Ebenso liegt die Arbeit und Aufgabenstellung des Geschichtsvereins Euskirchens ganz im Sinne einer ebenso regionalen wie grenzübergreifenden historischen Aufarbeitung der Konflikte des 20. Jahrhunderts, zu der sich die Konejung Stiftung: Kultur satzungsgemäß verpflichtet hat, heißt es in der Mitteilung der Stiftung. Der mit 5000 ¬ Euro dotierte Horst-Konejung-Preis wird jährlich an Personen oder Institutionen verliehen, die sich um die Aufarbeitung der lokalen Geschichte im europäischen Kontext und der kulturellen Belebung der Grenzregion Rheinland, Eifel, Ardennen verdient gemacht haben.
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