Von NADIN HÜDAVERDI, 29.10.07, 07:21h
Gerade noch Lehrling im Literatenkomitee, verlangte Jürgen Beckers als Ne Hausmann die Anerkennung als Geselle: Als geplagter Ehemann sorgte er im Hotel Maritim für viele Lacher und stehende Ovationen unter den 1600 Gästen, denen 16 Solokünstler, Duos und Ensembles ein insgesamt kurzweiliges Unterhaltungsprogramm boten. So berichtete Beckers, wie sich Veränderungen in der Ehe auch in Klingeltönen auswirken: Am Anfang lief noch Sexbomb. Jetzt ertönt nur noch Lebt denn der alte Holzmichel noch?
Frauenwitze dominierten auch das Zwiegespräch zwischen Werner Beyer und Walter Schweder von den 2 Schlawinern: Paris Hilton will mich heiraten. Ich muss nur etwas warten verkündete Beyer. Sie hat nämlich gesagt, ich wäre der Letzte, den sie heiraten würde. Bei den Tanzgruppen ernteten die Höppemötzjer mit hohen Sprüngen und einer charmanten Bühnenpräsenz ebenfalls viel Anerkennung. Und auch die Original Tanzgruppe Kölsch Hänneschen kam beim Publikum bestens an, auch wenn Johannes Kaußen, Leiter des Literarischen Komitees meinte, dass ihre Musik zu bieder sei.
Hannes Blum von Blom un Blömcher kann sich sehr schnell umziehen. Das bewies er, als er sich von einem Pierrot, der den Fastelovend mit Theater verglich, in einen Sänger verwandelte, der mit weißem Umhang und Sternen-Haarreif Ein Stern darbot. In Schunkellaune versetzte das neue Lied Kölsche Nächte von De Klüngelköpp.
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