Erstellt 20.02.08, 19:30h
„Reagenzglas-Studien lassen normale biologische Prozesse wie Verdauung und Stoffwechsel unberücksichtigt, weshalb sie generell keine wissenschaftlichen Beweise für Beziehungen zwischen einer Substanz und einem Erkrankungsrisiko liefern können“, erklärte das Vorstandsmitglied der Herzstiftung, Helmut Gohlke. Aus Reaktionen im Reagenzglas könne man daher auch keine Ernährungsempfehlungen ableiten.
Olivenöl sei, neben viel Obst und Gemüse, reichlich Fisch und wenig Fleisch ein sehr wichtiger Bestandteil der mediterranen Küche. Die Schutzwirkung dieser Ernährungsform vor Gefäßerkrankungen und den möglichen Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sei unstrittig. Olivenöl, das eine große Anzahl günstiger Mikronährstoffe enthalte, wirke antioxidativ, entzündungs- und gerinnungshemmend. Durch seine einfach ungesättigten Fettsäuren wirke es sich günstig auf die Cholesterinwerte aus. Dies treffe in erster Linie auf kalt gepresste Öle mit den Bezeichnungen „Natives Olivenöl extra“ oder „Olivenöl extra vergine“ zu, sagte Gohlke. (ap)
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22. April 2012,
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