Von BiANCA KAUFMANN, 02.04.08, 21:41h
In derselben Situation wie die beiden damals befinden sich derzeit zahlreiche junge Leute, für die sich mit dem Schulabschluss in der Tasche die Frage nach der beruflichen Zukunft stellt. Tipps sind hilfreich, denn bei der Bewerbung kann man viel falsch machen. Das sieht auch Kippes-Geschäftsführerin Claudia Freese so. Seit zwei Jahren gehört Freese den Wirtschaftsjunioren Köln an, die in Kooperation mit der Kölnischen Rundschau einmal im Jahr einen Ausbildungsmarkt organisieren.
Kippes bietet insgesamt zwei Ausbildungsplätze an. Für die einzelnen Bewerbungen nehmen sich Freese und ihr Vater Ernst-Dieter Kippes daher viel mehr Zeit und sehen auch schon mal über kleine Fehler hinweg. Man muss Willen zeigen, sagt Freese ermutigend. Schlechte Schulnoten würden noch lange nicht bedeuten, dass man keinen Fuß mehr in die Tür bekommt. Ärgerlich sei es allerdings, wenn die Bewerbungsmappen unordentlich und fehlerhaft seien. Da sieht man gleich, dass der Bewerber kein wirkliches Interesse hat, so Kippes. Vielen Kandidaten fehle außerdem das Selbstbewusstsein, Absagen nicht gleich persönlich zu nehmen. Man sollte nachhaken, warum es nicht geklappt hat. Nur so kann man an sich arbeiten, rät Freese.
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