Erstellt 22.04.08, 21:10h, aktualisiert 25.06.10, 14:10h
„In den letzten Jahren haben bundesweit viele ehemalige Heimkinder ihr jahrzehntelanges Schweigen gebrochen“, sagt LVR-Sprecherin Birgit Ströter. Ihnen gehe es um eine Aufarbeitung ihrer traumatisierenden Erlebnisse, und sie wünschten sich auch finanzielle Entschädigungen, die Anerkennung ihrer Arbeitszeiten im Heim für die Rente und eine Entschuldigung der Träger. Der LVR als Träger von damals sechs Einrichtungen wolle sich seiner Verantwortung stellen, sagt Ströter. Er habe für ehemalige „Heimkinder“ eine Hotline eingerichtet. Sie ist montags von 10 bis 14 Uhr, mittwochs von 13 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0221 / 8 094 001 zu erreichen. (dv)
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