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Gabriel: Umweltschutz geht alle an

Erstellt 21.05.08, 17:42h

Bundesumweltminister Gabriel hat Verbraucher dazu aufgerufen, weniger Fleisch zu essen, Ökostrom zu nutzen und Sprit zu sparen. Mit bewusstem Konsumverhalten könne jeder zum Umweltschutz beitragen.

Naturschutzkonferenz
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Hochseilartisten der Traber-Familie balancieren zum Auftakt der UN- Naturschutzkonferenz in Bonn eine Erdkugel im Auftrag des WWF Deutschland (World Wide Life Fund for Nature). (Bild: dpa)
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Hochseilartisten der Traber-Familie balancieren zum Auftakt der UN- Naturschutzkonferenz in Bonn eine Erdkugel im Auftrag des WWF Deutschland (World Wide Life Fund for Nature). (Bild: dpa)

Bonn - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Verbraucher dazu aufgerufen, weniger Fleisch zu essen, Ökostrom zu nutzen und Sprit zu sparen. Mit bewusstem Konsumverhalten könne jeder zum Umweltschutz und den Erhalt des biologischen Reichtums der Erde beitragen. Verbraucher könnten "ihre Macht stärker nutzen", indem sie etwa beim Kauf von Produkten darauf achteten, wo und wie sie hergestellt würden, sagte Gabriel am Mittwoch bei der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn. Damit könnten auch Unternehmen Signale gegeben werden.

Beim Verzehr von Fleisch sei etwa auch der Regenwald in Brasilien betroffen, der verstärkt zur Erzeugung von Futtermitteln wie Soja abgeholzt werde, erläuterte Gabriel. Für ein Kilo Fleisch müsse sechsmal soviel Soja aufgewendet werden, und die EU sei der größte Soja-Importeur. Auch die Nutzung von "Ökostrom" sei möglich. Beim Autofahren könnten allein durch das Fahrverhalten bis zu 25 Prozent des Spritverbrauchs eingespart werden. "Hier tut man was für den eigenen Geldbeutel und für die Umwelt."

Jeder Verbraucher könne etwas für die Umwelt tun, "in jeder Küche und bei jedem Möbelkauf", sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband, Gerd Billen. Sie könnten Produkte aus ökologischem Landbau oder Recycling-Papier zum Schutz der Wälder kaufen und bei Holzprodukten wie Gartenmöbeln darauf achten, dass sie aus umweltgerechter Erzeugung stammten. Allerdings müssten die Verbraucher dafür auch richtige und verlässliche Informationen erhalten. (dpa)



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