Von MANFRED REINNARTH, 29.05.08, 21:43h, aktualisiert 30.05.08, 23:01h
„In Hamburg sind 500 bis 700 Tonnen je Zug angekommen mit 56 Containern auf 21 Waggons“, sagte Busch. „Ein Lastwagen fasst 20 Tonnen Müll.“ Die 1000 Fahrten ergeben sich aus der Erwartung, dass 20 000 Tonnen in Köln ankommen. Beantragt sind 25 000 Tonnen. „Wir haben ein festes Jahreskontingent und müssten auch anderen Müll durch die Stadt transportieren. Es gibt also keine zusätzlichen Fahrten“, sagte Busch. „Der Müll wird stinken, weil er schon lange liegt, aber ich erwarte keine Gesundheitsgefahr für die Mitarbeiter, die ihn sichten.“ Sortiert wird er bei der GVG nicht. „Unsere Anlagen ist auf wertstoffreiche Gewerbeabfälle ausgerichtet. Nicht auf Hausmüll.“
Was nach der Verbrennung an Wertstoff in der Asche steckt, wird zum Gewinn für den Betreiber der Müllverbrennung. „Jede zusätzliche Einnahme verbessert die Kalkulation der Kölner Müllgebühren“, sagte Anlagen-Chef Peter-Olaf Hoffmann.
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