Von PETER KREMPIN, 11.06.08, 07:09h
Der Band versammelt Berichte der Nicaraguaner und ihrer deutschen Partner - allesamt in Spanisch und in Deutsch - sowie eine Vielzahl von farbigen Fotos.
Es ist die Zeit vor dem Bürgerkrieg, an die sich die Nicaraguanerin in ihrem Bericht erinnert. Als Marisol Silva-Platzer 1986 nach ihrer Ausbildung in Kuba nach Nicaragua zurückkehrt, erkennt sie ihre Heimat kaum wieder. So sehr ist das blühende Land vom Bürgerkrieg entstellt worden.
Zehn Jahre später nehmen die Höhns mit anderen Engagierten ihr Hilfsprojekt für die Menschen auf der Vulkaninsel Ometepe auf. Ihr Partner vor Ort ist seither Alcides Flores. Auch er las aus dem Buch Alltag in Nicaragua und berichtete von der Finca Santo Domingo, in der das Ometepe-Projekt seinen Anfang nahm, weil die Höhns auf der Insel einen Urlaub verbrachten.
Noch immer ist das Ehepaar der wichtigste Garant für das Bestehen des Projekts und für die sinnvolle Umsetzung der bisher 900 000 Euro Spendengelder. In ihrem Buch beschreiben sie die Schönheiten der Insel, die inzwischen bereits 140 Oberberger kennen gelernt haben, ebenso wie die Armut und Verwüstung. Unbeeindruckt bleibt bei der Buchlektüre niemand.
Die mit der Buchveröffentlichung verbundene Fotoausstellung im Treppenhaus der Volksbank Oberberg ist noch bis zum 4. Juli während der Schalterstunden zu sehen.
Das 15-jährige Bestehen des Ometepe-Projekts wird am Samstag, 14. Juni,15 Uhr, mit einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche Wiehl und anschließend mit einer Feier in den Behinderten-Werkstätten Faulmert begangen.
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22. April 2012,
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