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Deutschland sucht den Superstar

Bohlen darf nicht ins Bremer Rathaus

Erstellt 01.07.08, 16:45h

Sprücheklopfer Dieter Bohlen darf nicht ins ehrwürdige Bremer Rathaus. Bürgermeister Jens Böhrnsen will den Popsänger nicht in das UNESCO-Weltkulturerbe lassen, bestätigte ein Senatssprecher einen entsprechenden Medienbericht.

Dieter Bohlen
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Dieter Bohlen sorgt wieder für Wirbel.
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Dieter Bohlen sorgt wieder für Wirbel.
Bremen - Sprücheklopfer Dieter Bohlen (54) darf nicht ins ehrwürdige Bremer Rathaus. Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) will den Popsänger nicht in das UNESCO-Weltkulturerbe lassen, bestätigte ein Senatssprecher einen Bericht des Bremer «Weser-Kurier».

Danach haben die Organisatoren von «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) angefragt, das Rathaus für die nächste Staffel nutzen zu dürfen. Bohlen kritisierte die Entscheidung.

Der hämische und beleidigende Stil des Wettbewerbs passe nicht zu dem historischen Gebäude, sagte Böhrnsen. Dieses werde auf keinen Fall für eine Veranstaltung genutzt, in der Menschen «gezielt erniedrigt» würden. «Es gibt genug Bürgermeister, die sich freuen, wenn wir kommen», sagte Bohlen dem Online-Portal bild.de. «Ich wäre sowieso lieber nach Oldenburg gegangen. Da bin ich geboren, und da gefällt es mir sowieso besser.»

Bohlen sagte weiter, er finde es sehr merkwürdig, wenn Politiker glaubten, sie könnten ihren Wählern sagen, was sie gut und schlecht finden sollten. «Bei uns kommen die Leute freiwillig, weil sie Spaß an der Sendung haben. Diesen Spaß hat der Bürgermeister seinen Bremern jetzt genommen.» (dpa)



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