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Testspiel

Kein Karneval für Podolski

Von Achim Schmidt, 25.07.08, 21:02h, aktualisiert 25.07.08, 21:05h

Lukas Podolski soll das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln genießen, doch der Fußball-Nationalspieler will bei der Rückkehr zu seinem ehemaligen Club auch den Erfolg. „Für uns ist das Spiel ein weiterer Test, den wir natürlich auch gewinnen wollen. Das ist ja schließlich keine Karnevalsveranstaltung", so Podolski.

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Lukas Podolski soll auch bald für den FC Bayern München jubeln - hofft Jürgen Klinsmann. (Foto: dpa)
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Lukas Podolski soll auch bald für den FC Bayern München jubeln - hofft Jürgen Klinsmann. (Foto: dpa)
KÖLN - Alles ist für ein Fußballfest in Köln beim 1. FC bereitet: Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München gibt am heutigen Samstag um 18 Uhr im RheinEnergieStadion beim Bundesliga-Aufsteiger seine Visitenkarte ab; die Partie wird live im Fernsehen bei Sat 1 übertragen; über 40 000 Zuschauer werden für einen würdigen Rahmen sorgen. Und dann ist da natürlich noch ein Nationalspieler namens Lukas Podolski, der zwar im Trikot des FC Bayern auflaufen wird, dessen Herz aber auch weiterhin am 1. FC Köln hängt, dem Club, dessen Fans sich nichts sehnlicher wünschen, als die Rückkehr ihres verlorenen Sohnes. Ein Traum, der vorerst auch ein Traum bleiben wird.

Stammformation noch nicht gefunden

Für FC-Trainer Christoph Daum ist diese Begegnung aber nur ein weiterer Mosaikstein im Rahmen der Vorbereitung. Auch heute Morgen wird vor der Abreise aus dem Trainingslager im niederländischen Tegelen noch einmal intensiv trainiert. „Es geht darum, am Tag X in Topform zu sein. Für mich sind das Spiele, in denen jeder Spieler Rückmeldung bekommt, wo er steht und wo er noch etwas aufzuholen hat", erklärt Daum, der zudem betont, dass er seine Stammformation längst noch nicht gefunden hat und dementsprechend vielen Spielern Einsatzzeiten geben wird. „Ich will den Wettbewerb innerhalb der Mannschaft aufrechterhalten", sagt Daum, für den das Ergebnis nach eigenem Bekunden zweitrangig ist. Ernst wird es für ihn erst am 7. August, wenn die Geißböcke in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Oberligisten SV Niederauerbach antreten.

Derweil will Lukas Podolski, zu dessen Ehren einige FC-Freunde heute eigens einen Fan-Marsch ab 15 Uhr vom Roncalliplatz in Richtung Stadion durchführen, das Wiedersehen mit seinem FC genießen, andererseits sich aber mit einer guten Leistung bei den Bayern empfehlen. „Für uns ist das Spiel ein weiterer Test, den wir natürlich auch gewinnen wollen. Das ist ja schließlich keine Karnevalsveranstaltung“, stellt der 23-jährige klar. „Aber ich freue mich sehr“, meinte Podolski, der zum ersten Mal seit dem Wechsel im Sommer 2006 ein Wiedersehen mit seinem Heimatverein feiert. Wegen der Folgen einer Knieoperation hatte er beim eigentlichen Abschiedsspiel vor fast genau einem Jahr noch verletzt zuschauen müssen. Diesmal darf er gegen seinen ehemaligen Verein aktiv werden. „Er wird die Gelegenheit haben, von Anfang an zu spielen und sich auszutoben“, kündigte sein Trainer Jürgen Klinsmann an.



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