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Sommer Köln

Fastnacht: Da geben die Kölner alles

Erstellt 03.08.08, 21:19h

Schweizer Guggenmusiker verwandelten den Rheingarten in eine Partyzone. Zusammen mit dem Kunstorchester Kwaggawerk zogen die vier schweizer Gruppen durch die Kölner Innenstadt. Das Zusammenspiel der Musiker wurde zum Spektakel.

Guggenmusiker
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Ordentlich Rabatz machten am Samstagabend Schweizer Guggenmusiker gemeinsam mit dem Kunstorchester Kwaggawerk.(Bild: Gauger)
Guggenmusiker
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Ordentlich Rabatz machten am Samstagabend Schweizer Guggenmusiker gemeinsam mit dem Kunstorchester Kwaggawerk.(Bild: Gauger)
Ein bisschen kommt Dimitri Bucher mit seiner schwarzen Jogi-Löw-Frisur wie der aktuelle Fußball-Bundestrainer daher, als er am Samstagabend auf den Treppen hinunter zum Rheingarten unterhalb der Hohenzollerbrücke steht. Das weiße Hemd und die schwarze Hose tun ihr Übriges. Wie Löw gibt auch er den Takt vor, und das im eigentlichen Wortsinn. Bucher ist Dirigent der Guggenmusik Fläckler aus der Schweiz und völlig euphorisiert ob der gut 500 feiernden Kölner Zuschauer: „Es ist fantastisch hier, die Leute schauen zu und geben alles, obwohl viele unsere Musik nicht kennen.“

Vier eidgenössische Guggemusikgruppen waren am Samstag der Einladung des Kunstorchester Kwaggawerk aus Köln gefolgt. Gemeinsam zogen sie bei einem Sternenmarsch durch die Innenstadt. Dabei setzten sie sich mit dem Gegensätzen zwischen Stadt und Land auseinander, die Fläcker trugen entgegen ihrer ländlichen Herkunft beispielsweise edle Business-Anzüge. Kreativer Kopf des Marsches ist Reto Stadelmann, gebürtiger Schweizer und Mitglied von Kwaggawerk. Seit zwei Jahren entwickelt das Ensemble Musikspektakel für den öffentlichen Raum - was am Samstag gelang. Das Zusammenspiel der fünf Gruppen geriet wahrlich zum Spektakel und der Rheingarten zur Bühne. Immer wieder wechselten die Formationen ihre Schauplätze, die begeisterten Zuschauer folgten gehorsam. Wie Heike Wilhelm. Eigentlich wollte die Bremerin sich den Dom ansehen, doch dann folgte sie den Guggenmusikern. „Das ist herrlich, was die hier veranstalten“, sagte Wilhelm. Auch Reto Stadelmann war zufrieden: „Das Echo ist positiv - ein absolut gelungener deutsch-schweizer Kulturaustausch.“ (mhe)



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