Von Jan Wördenweber, 09.02.09, 10:49h
Am Hardrock-Café, Ecke Unter Goldschmied / Gürzenichstraße, werden ab 11.30 Uhr Zeltinger, Köster & Hocker, BAP, Brings und die Höhner auftreten. Neu in der „Arsch huh“-Gemeinde ist die Kölner Popgruppe Klee. „Die Bühne wird in Richtung Heumarkt ausgerichtet sein, so dass die dortigen Gestalten von uns richtig beschallt werden“, kündigt Karl-Heinz Pütz an, Sprecher der „Arsch huh AG“ an. Die Künstlerinitiative war vom „Köln-stellt-sich-quer-Bündnis“ gebeten worden, während der Gegenkundgebungen für das Kulturprogramm zu sorgen.
Bevor auf dem Roncalliplatz ab 10 Uhr unter anderem Oberbürgermeister Fritz Schramma eine Rede halten wird, spielen dort Tommy Engel und Band. Wie Pütz berichtet, kommt es während des Auftritts zu einer Reunion der früheren Band L.S.E.: Tommy Engel, Arno Steffen und Rolf Lammers. Zudem werden Renate Otta, Elke Schlimbach und Ruth Schiffer auftreten.
„Die Stadt ist in Bewegung“, sagt Wolfgang Niedecken. Der BAP-Sänger hat den Eindruck, dass etliche Kölner Bürger „den Hintern hoch bekommen und den Refrain des ,Mottolieds verstanden haben: ,Wenn mir dä Arsch nit huh krieje, ess et eines Daachs zo spät“. Niedecken glaubt, dass „pro Köln“ nicht mit so viel Gegenwind gerechnet hat: „Bei der Wahl haben sie viele Bürger mit ihrem Namen in die Falle gelockt. Auf Heimatliebe reagiert der Kölner ja sehr sensibel. Aber mit diesem Kongress haben sie einen Fehler gemacht. Diese rechtsextremen Biedermänner sind vom Volke als Wölfe im Schafspelz enttarnt worden.“
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt