Erstellt 23.10.08, 07:09h
Dabei hielt Hygienefachschwester Christina Burmester ihre Hände ins Schwarzlicht, um zu zeigen, dass auch das flüssige Desinfektionsmittel nicht unbedingt alle Flächen benetzt, wenn es nicht durchdacht aufgetragen wird und erläuterte, wo es haken kann. Fingernägel, die Seiten der Hände und die Knöchel werden oft vergessen. Dann kann es passieren, dass über die Hände der Krankenschwester, des Praktikanten oder Zivis Keime von Patient zu Patient durchs ganze Krankenhaus wandern.
Man sollte nicht meinen, was das für ein Kostenfaktor ist, wenn Patienten länger hierbleiben müssen, weil sie an einer zusätzlichen Infektion erkranken, erklärt Manuel Rupprich, Chefarzt für Innere Medizin, die Bemühungen. Natürlich liege die rasche Gesundung der Patienten auch im ureigensten Interesse der Klinik. Im Bereich der Hygiene würden die gesetzlichen Vorgaben daher bereits heute überdurchschnittlich gut erfüllt, aber Rupprich schult nach dem Motto: Was gut ist, lässt sich noch verbessern.
Im Gespräch mit den Mitarbeitern filterten die Organisatoren denn auch einfache Verbesserungsmaßnahmen heraus. Mehr Spender für Desinfektionsmittel auf den Zimmern und kleine Fläschchen mit Desinfektionsmitteln, die in der Kitteltasche immer mit dabei sind, sollen helfen, die Haut zu schützen und Infektionen vorzubeugen. Organisatorin Sabine Cassel gibt den Mitarbeitern noch einen Tipp:
Einfach die Zeit nehmen und sich in Ruhe die Hände desinfizieren. Hektik bringt in unserem Job gar nichts. (kho)
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22. April 2012,
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