Von Nicole Stötzel, 30.10.08, 23:18h
„Das stetige Reinigen nimmt den Sprayern die Motivation, da ihnen so die Möglichkeit zur öffentlichen Präsentation genommen wird“, sagte gestern Fritz Schramma. Der Oberbürgermeister hatte alle 34 an der Aktion beteiligten Unternehmen ins Rathaus eingeladen. Er kündigte an, 2009 ein drittes Reinigungsteam einzusetzen. „Außerdem werden wir die Finanzmittel um 100.000 Euro auf insgesamt 580.000 Euro erhöhen“, so Schramma.
Graffiti zu entfernen, ist häufig teuer. Das musste ein privater Hauseigentümer jüngst feststellen. „Einen Quadratmeter Wärmeschutzfassade zu reinigen, hat 40.000 Euro gekostet“, erklärte Thomas Tewes, Geschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins. 1,2 Millionen Euro müssen die KVB jährlich in die Hand nehmen, um alle Graffiti wegzubekommen und zerkratzte Scheiben auszutauschen.
Prominente Stellen bevorzugt
Die Sprayer suchen sich bevorzugt Stellen aus, wo sie wahrgenommen werden. „Jedes dritte Graffiti gibt es in der Innenstadt, dann folgen Zollstock, Rodenkirchen, Kalk und Mülheim“, sagte Kripochef Norbert Wagner. Im ersten Halbjahr 2008 wurden 1.100 Straftaten angezeigt. Die Aufklärungsquote liege bei 20 Prozent, so Wagner.
Die Kasa wurde 1998 im Vorfeld des Doppelgipfels ins Leben gerufen. Die vielen Staatsmänner sollten einen positiven Eindruck von Köln gewinnen.
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