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Nach FC-Spiel gegen Bayern

Entschuldigung für Jubel über Poldi-Tor

Erstellt 16.09.08, 12:03h, aktualisiert 16.09.08, 12:09h

Der Fanclub-Dachverband des 1. FC Köln hat sich bei den FC-Spielern für den Jubel einiger Kölner Fans über Lukas Podolskis 3:0 gegen sein altes Team entschuldigt. Für dieses Verhalten habe man kein Verständnis, egal wie viel ein ehemaliger Spieler für das Team geleistet hat, heißt es in dem Brief.

Lukas Podolski
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Lukas Podolski bleibt nach seinem Tor zum 3:0 auf dem Boden liegen und jubelt nicht. (Bild: dpa)
Lukas Podolski
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Lukas Podolski bleibt nach seinem Tor zum 3:0 auf dem Boden liegen und jubelt nicht. (Bild: dpa)
KÖLN - Der Dachverband der 44 aktiven Fanclubs des 1. FC Köln hat sich für den Jubel einiger Kölner Fans über Lukas Podolskis Tor gegen Köln bei den FC-Profis entschuldigt. Der ehemalige Kölner Profi, derzeit in Diensten des bayerischen Rekordmeisters, war beim Bundesliga-Spiel im RheinEnergie-Stadion in der 57. Minute eingewechselt worden und hatte den 3:0-Endstand erzielt. Daraufhin brandete aus den Kölner Rängen stellenweise Jubel auf.

Wie der Express online vermeldet, kritisiert der Fanclub-Dachverband in scharfen Worten den spontanen Torjubel: "Mit großem Befremden haben wir beim Punktspiel gegen den FC Bayern im Stadion hören müssen, wie zahlreiche FC-"Fans" das Tor eines gegnerischen Spielers bejubelt haben", heißt es in dem Brief an die Spieler.

"Wir haben kein Verständnis für diesen Torjubel", so der Dachverband, "egal wie viel ein ehemaliger Spieler für den Verein geleistet hat". Wegen des spontanen Applauses hatten sich unter anderem FC-Stürmer Milivoje Novakovic sowie sein Landsmann Miso Brecko beschwert. Auch Manager Michael Meier äußerte sich kritisch zum Verhalten einiger Fans.

Einer indes bejubelte den Treffer zum 3:0 nicht - der Torschütze selbst. Ähnlich wie beim Spiel des DFB-Teams gegen sein Geburtsland Polen bei der Europameisterschaft, bei dem Podolski beide Tore erzielte, verzichtete er darauf, seinen Erfolg überschwänglich zu feiern. Zuerst legte er sich auf den Boden, danach stellte er sich vor den Fan-Block und legte, als Geste der Verbundenheit, seine Hand auf die Brust.

(bs)



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