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Moschee-Diskussion

Laschet kritisiert Giordano

Erstellt 02.11.08, 18:14h

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet bezeichnete den jüdischen Schriftsteller Ralph Giordano als "fundamentalistisch". Giordano, der einen vehementen Stopp von Großmoscheen in Deutschland fodert, fühlt sich nun verunglimpft.

Armin Laschet
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NRW-Integrationsminister Armin Laschet. (Bild: dpa)
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NRW-Integrationsminister Armin Laschet. (Bild: dpa)
KÖLN - Der jüdische Schriftsteller Ralph Giordano fühlt sich in der Diskussion um Großmoschee-Bauten in Deutschland von Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet (CDU) verunglimpft. Laschet hatte Medienberichten zufolge die Haltung des Kölners gegenüber dem Islam als "fundamentalistisch", "fast rechts" bezeichnet. Giordano fordert vehement einen Stopp von Großmoscheen in Deutschland und ruft zu offenem Widerstand auf, wie auch im Fall der geplanten Kölner Moschee. Großmoscheen, wie die kürzlich in Duisburg eröffnet Marxloher Moschee, hätten in ihren Ausmaßen einen Abschreckungseffekt.

Der Holocaust-Überlebende fühlt sich von Laschet auf die Seite der Rechtsradikalen, "seinen Todfeinden", gedrängt. "Es sind gerade meine Erfahrungen als Angehöriger einer damals tödlich bedrohten Minderheit, die mich heute alarmieren und sensibilisieren für die Gefahren, die vom politischen und militanten Islam drohen", sagte Giordano am Sonntag. Mit Laschets Diskriminierung werde die Mehrheit der Gesellschaft zu Rassisten gestempelt. (dpa)



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