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Sarah Palin

Präsidentin 2012 - wenn Gott will

Erstellt 11.11.08, 17:27h

Die Gouverneurin von Alaska und Vizekandidatin von John McCain hofft, dass Gott ihre berufliche Zukunft lenken wird. Sie schließt für 2012 auch eine Kandidatur fürs Weiße Haus nicht aus: Wenn sich eine "offene Tür" biete, wolle sie hindurch gehen, sagt sie im Interview.

Sarah Palin
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Auf ein Neues im Jahr 2012? Sarah Palins hegt nach wie vor Ambitionen aufs Weiße Haus. (Bild: dpa)
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Auf ein Neues im Jahr 2012? Sarah Palins hegt nach wie vor Ambitionen aufs Weiße Haus. (Bild: dpa)
WASHINGTON - Sarah Palin hofft nach der Wahlniederlage des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, dass Gott ihr den Weg in ihre politische Zukunft weist. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News ließ es die 44-jährige Vizekandidatin McCains am Montag (Ortszeit) offen, ob sie sich 2012 für die republikanische Präsidentschaftskandidatur bewerben werde. Aber wenn Gott ihr die "offene Tür" zum Weißen Haus zeige, werde sie dieser Weisung folgen, sagte Palin.

Der Glaube sei ein sehr großer Teil ihres Lebens, erläuterte die Gouverneurin von Alaska nach Angaben des Senders. "Und mein Leben in die Hand des Schöpfers zu legen - das ist es, was ich immer tue." Sie bete stets, dass sie es nicht verpasse, wenn sich eine Tür öffne. "Sogar wenn sie nur einen Spalt offen ist, dann bahne ich mir einen Weg hindurch, vielleicht verfrüht hindurch, aber lass mich keine offene Tür verpassen", sagte Palin. "Und wenn es 2012 oder vier Jahre später eine offene Tür gibt, und wenn es etwas ist, dass gut für meine Familie, für meinen Staat, für meine Nation ist, eine Gelegenheit für mich, dann werde ich mir den Weg durch diese Tür bahnen."

Der als vergleichsweise liberal geltende Republikaner McCain hatte Palin nach übereinstimmender Experten-Einschätzung trotz ihrer Unerfahrenheit auf dem nationalen und internationalen Parkett als Vize nominiert, um die konservative Parteibasis zu mobilisieren. Seine Niederlage gegen den Demokraten Barack Obama am 4. November wird zu einem Teil auf diese Personalentscheidung zurückgeführt.

(dpa/bes)



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