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Jäger hielt Labrador für Fuchs

Erstellt 16.12.08, 07:15h

Am Donnerstag wurde von einem Jäger ein freilaufender Hund erschossen. Der Hundehalter erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Der Vorfall ereignete sich, laut Polizeibericht, am...

BERGHEIM-GLESSEN. Am Donnerstag wurde von einem Jäger ein freilaufender Hund erschossen. Der Hundehalter erstattete Strafanzeige bei der Polizei. Der Vorfall ereignete sich, laut Polizeibericht, am Donnerstagabend um 20.25 Uhr südöstlich des Sportplatzes in Glessen. Der Hundehalter habe einen seiner vier Hunde frei laufen gelassen und die anderen drei an der Leine geführt. Der Jäger habe auf seinem Hochsitz gesessen und den Hund erschossen, weil er ihn für einen Fuchs hielt. Den Hundehalter habe er nicht bemerkt.

Wie der Halter selbst berichtet, war sein Labrador kaum mit einem Fuchs zu verwechseln. Außerdem hätten seine Hunde blinkende Halsbänder getragen. Er sei mit ihnen auf einem beliebten Spazierweg am Waldrand entlanggegangen. Der Labrador sei wohl von Fleischresten angezogen worden, die der Jäger ausgelegt hatte, um Füchse anzulocken.

Nicht nur der Hundehalter hat sich an die Polizei gewandt. Auch der Jäger hat nach Angaben der Polizei am Wochenende Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Nachstellung erstattet. Er habe Beschädigungen an seinem Pkw festgestellt und Zettel an Bäumen in Glessen gefunden, von denen er sich belästigt fühle. (bap)



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