Von Susanne Happe, 19.01.09, 20:48h, aktualisiert 19.01.09, 21:14h
Frühere Pläne sahen vor, das marode Südamerikahaus zu sanieren und dort statt Tieren ein Museum unterzubringen. Das wird nun revidiert, in dem denkmalgeschützten Bau, der einer russischen Kathedrale nachempfunden wurde, sollen die Besucher später den Eindruck eines kleinen südamerikanischen Lebensraums bekommen. „Wir werden die tiergeographische Gliederung insgesamt deutlicher machen, auch wenn das nicht in allen Ecken möglich ist“, sagt Pagel. Es gelte, auf den Stärken des Kölner Zoos aufzubauen. Dazu gehörten sein Park-Charakter mit den hohen Bäumen und seine denkmalgeschützten Bauten.
Das Hippodom, das wie geplant zum 150-jährigen Bestehen des Zoos 2010 fertig werden soll, „wird von außen ein Zweckbau sein, aber innen taucht man ein in eine afrikanischen Flusslandschaft“. Pagel betont, dass es eine Vielzahl von Bestimmungen und Erkenntnissen gebe, die sich mit der Zeit änderten. Er gehe davon aus, dass der Masterplan in fünf bis zehn Jahren erneut auf den Prüfstand gestellt werde. Schon 1957 habe es einen Idealplan gegeben, der sei zwar in seinen Zielen, nicht aber in Details so umgesetzt worden wie geplant.
„Wir versuchen einen Masterplan zu entwickeln, den wir auch finanziell für stemmbar halten“, so Pagel. Für den Um- und Ausbau des Nebeneingangs gegenüber dem Elefantenpark gibt es beispielsweise zwar Pläne, aber leider kein Geld.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Rundschau zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt