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Bündnis 90/Die Grünen

Bis 2050 aus Öl und Kohle aussteigen

Erstellt 25.01.09, 22:08h, aktualisiert 25.01.09, 22:09h

Die Grünen haben sich auf ihrem Bundesparteitag in Dortmund als „die europa-politische Partei in Deutschland“ präsentiert. „Im Green New Deal“ fordert die Partei unter anderem den Umbau der Energieversorgung in Europa „ohne Kohle, Öl und Atomkraft“ bis 2050.

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Die Parteivorsitzenden Cem Özdemir und Claudia Roth bei einem Parteitag von Bündnis 90/Die Grünen. (Bild: dpa)
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Die Parteivorsitzenden Cem Özdemir und Claudia Roth bei einem Parteitag von Bündnis 90/Die Grünen. (Bild: dpa)
DORTMUND - An die Spitze ihrer Liste für die Wahl zum EU-Parlament am 7. Juni wählten die rund 700 Delegierten mit 80,4 Prozent die frühere Fraktionschefin im niedersächsischen Landtag, Rebecca Harms (52). Ex-Bundesparteichef Reinhard Bütikofer (55) wurde mit 81,7 Prozent auf Platz zwei gesetzt. Es folgen die Europapolitikerin Heide Rühle (60) sowie der Mitbegründer der globalisierungskritischen Bewegung Attac, Sven Giegold aus NRW (39), und amnesty-Generalsekretärin Barbara Lochbihler (49) als parteipolitische Quereinsteiger. Für Aufsehen sorgte mit einer fulminanten Rede der frühere DDR-Bürgerrechtler Werner Schulz (59), dem überraschend mit Platz acht ein Comeback gelang. Bei einem ähnlichen Ergebnis wie bei der letzten Europawahl (11,9%) gelten die Listenplätze bis 12 als sicher.

Inhaltlich beschäftigten sich die Grünen ausführlich und wenig kontrovers mit ihrem Wahlprogramm „Grüne Wege für ein besseres Europa“, das sich als Antwort auf die globale Wirtschaftskrise für ein neues „öko-soziales Gesellschaftsmodell“ ausspricht, einen „Green New Deal“. Darin werden eine umfassende Regulierung der Finanzmärkte, massive Investitionen in Klimaschutz und ein Umbau der Energieversorgung in Europa „ohne Kohle, Öl und Atomkraft“ bis 2050 gefordert. Der Aufbruch „vom fossilen ins solare Jahrhundert“ soll durch Ausbau Erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung erfolgen. (sas)



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