Von Susanne Happe, 25.01.09, 21:09h, aktualisiert 25.01.09, 21:10h
Der „raumzeit“-Entwurf sieht einen relativ schmalen Riegel vor, der sich an der Traufhöhe der Alten Wache orientiert. „Wir wollten die römische Mauer öffentlich zugänglich lassen, deshalb halten wir mit unserem Gebäude Abstand“, erklärte Tuczek. Der mittlere Teil des Neubau kragt im ersten Geschoss über die Römermauer. Dadurch wolle man an der Burgmauer ein Zeichen setzen, gleichzeitig könne man vom dortigen Museumsteil auf den Dom gucken. Die Architekten haben der Eingang des Stadtmuseums, der jetzt im Zeughaus ist, in die Alte Wache verlegt. Durch den Abstand zwischen Römermauer und Neubau entsteht ein Hof, der optimal an das Museumscafé im Neubau angebunden werden könnte.
Der Workshop war ins Leben gerufen worden, weil der Rat dem Entwurf des Architektenbüros Kottmair nicht folgen mochte, den das Ehepaar bevorzugte, das den Neubau mit einer Stiftung ermöglichen will. Am Workshop nahmen Vertreter dieses Paares ebenso teil wie Mitglieder des Rates, der Verwaltung und des Gestaltungsbeirates. Nun muss mit den Stiftern besprochen werden, wie mit den zwei Entwürfen umgegangen wird.
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